Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit

Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit

Transkript

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00:00:01: Es sind so drei Elemente, die funktionieren bei Podcasts.

00:00:04: Das ist Crime, Cringe und Comedy.

00:00:07: Und wir sind halt nichts von denen drüben.

00:00:09: Wir haben immer wieder überlegt, ob wir eins von den drei innen nehmen sollen oder nicht?

00:00:13: Und das haben wir wirklich gefunden, dann sind es nicht mehr mir!

00:00:17: Herzlich willkommen zum Podcast Contrast – Leben mit Behinderung und Krankheit.

00:00:25: Herzlich Willkommen beim Podcast Contrasht Für einmal.

00:00:29: begrüsst nicht Stefan Reibler Begrüßt nicht die Lauter Wehrhagen, den Renat der Riebler und Rudi Maier.

00:00:39: Sondern meine Wenigkeit, Stanko Gobatz!

00:00:42: Ich war schon Gast in diesem Podcast.

00:00:45: Und ich kann es mir nicht nähen lassen, um heute diese spezielle Folge zu moderieren.

00:00:54: Mein Gast heute ist Stefan Rieblor.

00:00:57: In dieser Licht anderer Rolle Sind wir beide gespannt, wer das heute rauskommt bei diesem Gespräch?

00:01:05: Salut Stefan!

00:01:06: Ja heus danke.

00:01:07: Ich bin ja mega gespannt, welcher kommt und mal auf der anderen Seite zu sein und mal Antworten zu geben oder Fragen, die ich nicht kenne.

00:01:15: Und doch kennst du vielleicht die ein oder andere Antwort.

00:01:19: Stefan, du hast über ganz viele Folgen hinweg, wenn ich richtig dieses Zelt habe.

00:01:25: Es sind über achtzehn Folgen von dem Podcast.

00:01:29: Hast du Menschen rumgegeben, ihre Geschichte, ihre Brüche und auch ihre Kraft sichtbar zu machen?

00:01:37: Höherball zu machen.

00:01:39: Heute, er hat es vorgesagt, trauelt mir das Gespräch um.

00:01:43: Du bist der Gast!

00:01:44: Und mich interessiert was ihr treibt, was dich prägt und was vom Kontrast bleibt.

00:01:51: wenn's weitergeht mit dem Kontrast Der Podcast hat ja ursprünglich geheissen Kulturzyklus-Kontrast.

00:02:01: Meine Frage vielleicht zum Einsteigen, wer ist von Anfang an dein innerer Kern dabei gewesen?

00:02:07: Kultur, Kontrast oder Begegnung?

00:02:12: Ja es sind alle drei!

00:02:13: Die Dimensionen waren in der Ausschlaggebung und vielleicht wissen zu viele nicht.

00:02:18: Aber die, die von Anfang an dabei waren, wussten, dass der Podcast entschuldigt ist mit Corona.

00:02:26: Corona hat hier wirklich eine Zäsur gemacht ... im Zusammenhang mit unserem Kulturzyklus.

00:02:33: Der Kultur-Zyklus entstand irgendwann in dem wir gesagt haben, wir wollen die Künstler mit einer Behinderung und der Krankheit eine Plattform zur Verfügung stellen, bei der sie ihre Kunst zu verfügigen können oder ihre Kunst sichtbar machen, ihre Kunst präsentieren.

00:02:50: Wir waren erst mal für den Künstlers überhaupt mit einer Behinderung, mit einer Krankheit und diese Künstlern wenig.

00:02:58: Und so ist ein Kulturzyklus entstanden.

00:03:00: Wir haben einmal im Sportjahr eine ganze Woche verschiedene Künstler mit unterschiedlichsten Grundsformen die Möglichkeit gegeben.

00:03:10: Dann kam die Corona, und wir fanden dann einfach, dass es nicht sein kann, dass wir Corona oder uns von Corona so reduzieren lassen.

00:03:19: Da sind wir auf die Suche gegangen, wer könnte machen?

00:03:22: So ist der Boardcast.

00:03:24: Und am Anfang des Podcasts haben wir wirklich Künstler mit Behinderung eingeladen.

00:03:29: Das sind alle die Künstlern, die ihr wisst.

00:03:30: Sie kamen dann auch im Podcast und fragten, warum machen sie ihre Corona-Zeit?

00:03:34: Wie geht es dort rein?

00:03:35: Weisst du, in dieser Zwischenzeit passiert.

00:03:39: Irgendwann fanden wir, dass der Podcast sich noch entlang von den Geschichten, Themen lohnt und aufgemacht hat.

00:03:46: Jetzt geht es um Menschen, die ihre Geschichte erzählen und wie sie mit ihrer Behinderungs- und Krankheit umgehen.

00:03:53: Wow!

00:03:54: Also ihr habt, wenn ich das richtig verstanden aus einer Not-a-Dougue gemacht... ...das ist in sich fast schon etwas künstlerisches.

00:04:02: Oder ihr habt die Pandemie umgenutzt oder diese Gegebenheiten und ich kenne dich nicht erst seit gestern.

00:04:10: Und ich weiss ja, dass eben wenn du von Kuhn streitst, du bist ein sehr... Kunst- und Kulturnöcher-Mensch.

00:04:18: Ich behaupte, dass ein Mensch ohne diesen keine Leben, der sich nicht noch dekorativ an die Wand hängt.

00:04:24: Und ich glaube auch, das spricht aus dem Podcast Kontrast raus.

00:04:29: Ich bin sehr flüssiger, aber nennt es sehr flissige Hörer des Podcasts und ich habe immer das Gefühl gehabt, es ist etwas, was du oder ihr anbieten möchtest, damit die Leute, die es verlassen können nähern.

00:04:44: Sag mal bitte, wer nähert dich an diesen Gesprächen?

00:04:47: Was lernst du dort?

00:04:49: Ja ist es gut.

00:04:51: Wer will das teilen?

00:04:52: Das ist für dich auch eine Frage.

00:04:55: Ja aber da würde ich ja ganz nahe auch bei dir sein.

00:04:59: Du bist schon einer meiner Gäste gewesen aufgrund von dem, dass du eine Tochter hast die seltenen Krankheiten hat.

00:05:05: oder so habe ich dich ja nicht eingeladen als Insost-Präsident oder als CEO vom ECRTHOF oder als Freund von mir sondern Du hast eine Situation vorgefunden, dass deine Tochter ganz selten in der Krankheit hat.

00:05:19: Bei den Pfeifersyndromen habe ich eingeladen und gesagt, wir sind ja mit dem

00:05:22: umgegangen.".

00:05:23: Wie haben die ihr entschieden?

00:05:24: Solltet Josephine weiterleben oder soll sie nicht weiterleben?

00:05:27: Weisst du, werbevolles Leben ist ein Leben, das sich überhaupt lohnt?

00:05:31: Das interessiert mich, das finde ich spannend.

00:05:35: Oder einer der letzten, die es ums Schmetterlingskind geht.

00:05:39: Überhaupt mal lernen, was die Krankheit bedeutet und dann merken wir ja ... Die Hautkrankheit, die ganz schlache Hautkranke hat so eine Auswirkung, dass man einfach jemanden pflegen muss.

00:05:52: Und nicht an dem Leben teilnehmen kann, das für uns normal ist.

00:05:56: Das sind schon Themen, die mich ... Ich bin sehr, sehr interessiert.

00:06:00: Es ist nicht unbedingt Krankheit und Behinderung, sondern der Mensch.

00:06:03: Was macht er mit dem Menschen?

00:06:06: Ich glaube, da kann ich für alle Moderatoren in dieser Arbeitsgruppe von diesem Podcast sagen.

00:06:13: Das hat uns triggert, das hat uns auch getrieben.

00:06:16: Und das spürt man.

00:06:18: Ich habe gesagt, dass ich wirklich ein Fan des Podcasts bin.

00:06:21: Da kann man sagen, ich habe ausnahmslos jede Folge mehr als einmal gelassen.

00:06:27: persönlich auch ein Lerngebiet geworden ist, um zu verstehen wie du sagst wo der Mensch alles kann sein.

00:06:33: Wenn man einfach von dem normierten Blick vielleicht etwas wegkommt oder vom Alltag, des beschleunigten Alltags und so und verstehe ich dich richtig gerade Menschen mit Behinderung haben die Möglichkeit über den Alltag auszuwachsen indem wir manchmal so brutal feststecken.

00:06:54: wirst du das sagen?

00:06:56: Weisst du, dass es eine Diskussion ist behindert tatsächlich dann trotzdem.

00:07:04: Und ist es da inspirierende?

00:07:07: Da bin ich noch hin und her gerissen.

00:07:10: Ich weiss das es für Fächter gibt wenn es um Recht und Inklusion geht, dass da inspirerende und da trotzdem sehr kritisch begotachtet wird.

00:07:23: Darum meinte ich eher Was da drinnen interessant ist, was macht ein Mensch zum Menschen?

00:07:32: Und ich meine auch ohne Behinderung und ohne Krankheit.

00:07:36: Wir alle haben unsere Lasten zu trägen oder wir alle sind irgendwo belastet.

00:07:42: Ich glaube, wir könnten einfach mit den Menschen einen Podcast machen, die ihre Geschichte erzählen.

00:07:49: Jetzt kommt einfach diese Geschichte dazu, wo eine Behinderungs- oder Krankheit ausmacht für mich nicht speziell, aber es genau anzuschauen.

00:07:59: Und vielleicht zu aufklären und es vielleicht transparent machen.

00:08:03: Und daraus heraus vielleicht einen inklusiven Moment schaffen.

00:08:07: Ich möchte die Behinderung der Krankheit nicht höher stellen sondern Mensch und seine Idee und seine Strategie.

00:08:14: wie geht einfach mit seinen Lebensumständen um?

00:08:17: Also ich höre, das ist nicht ein Draht oder eine Stegege.

00:08:20: Und doch mein Gedanke unter dem Begriff des Kontrasts Ein Kontrast braucht ja wie zwei verschiedene Felder, die miteinander kontrastieren.

00:08:30: Das kann ein anderes Befruchten oder das andere ohne einen nicht richtig erfassbar werden.

00:08:37: Es ist der visuelle Grund und so weiter.

00:08:41: Aber das ist keine Behinderung oder Krankheit?

00:08:43: Weisst du es ist eher ein Haar-Erlebnis.

00:08:48: Wissen und Unwissen.

00:08:50: Und unwissen einfach weil ich keine Chance hatte... zum Wissen erlangen.

00:08:56: Ich möchte gerne mit dem Podcast die Chance geben, um den Tag zu lernen.

00:09:00: Man mag mich noch gut am Podcast erinnern und mit der Familie Metzger, bei denen wir keine oder wo sie verabschieden müssen, weil es wirklich eine schwere Krankheit gibt.

00:09:10: Und dafür war dieser Podcast auch der Abschluss.

00:09:13: Da haben Sie auch hier drin gesagt – und dann habe ich das Gefühl gehabt!

00:09:17: Genau darum mache ich es.

00:09:20: Also einfach mal hören, was heisst dann?

00:09:23: Palliativkehr für Kinder?

00:09:25: Was bedeutet das für ein Kind, der jetzt auch in einer Sonnerschule in den Kindergarten darf?

00:09:30: Das sind so Punkte und ich möchte gerne alle denen zuhören, die hier Erlebnisse ermöglichen.

00:09:37: Dass es nicht so fremd oder irgendwo eine Grauzone ist Und weniger den Kontrast zwischen Behinderung und Nichtbehinderung.

00:09:48: Ich glaube, dass ein Haar nicht einfach aus dem Alltag kommt.

00:09:52: Sondern ich habe immer wieder in auch die Alltags-Situationen die Podcast geloset und dann gemerkt, dass das mit meinem Alltag etwas zu machen anfängt oder?

00:10:01: Das ist das, was ich manchmal Sachen anders sehe oder vielleicht auch Werten mache.

00:10:09: unglaublich viel gelernt.

00:10:11: Und du weisst, ich bin Quereinstiger in den Berichten.

00:10:14: Ich behaupte auch, dass es mit meiner wenig heute fachlichen Kompetenz sollte sein, damit etwas zu tun hat, weil ich eine Lernkurve bekommen habe, die gestiegen ist.

00:10:25: und einfach mal danken dir, danke am ganzen Team für das ganz persönlich!

00:10:30: Und mich würde wundern, wie ist denn die Süsstresonanz so?

00:10:34: Ich kann mir vorstellen an der Hochschule in der Landschaft mit den Institutionen, Verbände, Insos etc.

00:10:42: Wie sind hier Resonanzen?

00:10:44: Wir sind nicht die Klick-Erruierte.

00:10:50: Ich kann da nicht sagen, wie Zugriff auf Spotify und all deinen Plattformen aussieht.

00:10:57: Ich würde jetzt mal sagen wir haben eine traurige Hörerschaft die zwischen Zweihundert und Siebenhunderte pendeln.

00:11:04: Und es gibt Spitze-Gegufe.

00:11:07: Ganz ehrlich, ich habe noch nie wirklich darauf geschaut ... Ich merke wie das für mich nicht relevant ist.

00:11:15: Wo ich wirklich merke, wo mich das sticht und was ich finde ... Ah!

00:11:20: Wieso arbeiten wir dann heute?

00:11:22: Wir kommen ganz wenige Reaktionen auf Folgen über.

00:11:26: Wir kommen von ganz traurigen Zuhörern immer wieder rückmeldig über.

00:11:30: Ganz spannende Folge war unglaublich für mich wichtig, aber die sind im Vergleich zu anderen Podcasts absolut minimal – ganz wenig!

00:11:43: Und ich weiss im Zusammenhang mit wie gestaltet man Podcasts sind so drei Elemente, die funktionieren bei Podcasts das ist Crime, Cringe und Comedy Und wir sind halt nichts von diesen drei.

00:11:56: Und wir haben immer wieder überlegt, ob wir eins von den drei innen nehmen sollen oder?

00:12:00: Und das haben wir wirklich gefunden und dann sind es nicht mehr mir.

00:12:03: Die Resonanz ist eher dort, dass wir weniger Rückmeldungen bekommen, auch weniger zurückmeldung bekommt hinsichtlich Ideen.

00:12:10: Ich glaube die mehr werden ... Wie du sagst, man hat so viele Institutionen.

00:12:14: Man hat so viel Arbeitsfelder und Handlungsfelder.

00:12:16: Und wir wären eigentlich geeignet der riesengroße Hörerschaft, Fangemeinschaft.

00:12:24: Aber warum nicht?

00:12:25: Ich weiss es nicht!

00:12:29: Vielleicht sind wir auf der einen Seite zu professionalisiert und dann ist es halt ein Podcast.

00:12:34: Nicht ein wissenschaftlicher Podcast, das sind wir tatsächlich nicht.

00:12:37: Das sind die Menschen, die darüber reden.

00:12:40: Und da nicht aus einer fachlogischen oder wissenschaftslogischen Perspektive aufbereitet.

00:12:46: Auf der anderen Seite vielleicht ist das Medium nicht wirklich überall angekommen.

00:12:52: Ich weiss wenig.

00:12:53: Aber ich denke in Zukunft müssen wir vielleicht den Technisch etwas mehr machen.

00:12:59: Meine Frage hat natürlich auch einen Hintergrund im Persönlichen.

00:13:02: Ich habe nach den beiden Folgen, die meine Frau und ich haben dürfen mit uns viel Resonanz überkommen – aber eigentlich gar nie Resonanzen aus der fachlichen Welt.

00:13:16: gar keine Resonanz bekommen.

00:13:18: Irgendwie aus der Hochschulwelt, die ich sie eigentlich erwartet hätte zum gewissen Grad oder.

00:13:24: Sie ist aber gekommen aus dem Bereich von den Leuten, die uns begleitet medizinisch, therapeutisch, sozialpädagogisch und so weiter.

00:13:33: Oder dort hat das Anklungen Und natürlich im persönlichen privaten Umfeld dort sehr wohl.

00:13:39: oder haben wir viele Rückmeldungen bekommen Aber... Nicht von denen, die ich ausgefügt habe.

00:13:46: Die hätten ein Signalstärke, Interesse und so weiter.

00:13:51: Das war der Hintergrund meiner Frage.

00:13:54: Ja,

00:13:54: vielleicht sind wir dort.

00:13:55: Und das sind wir wirklich nicht wissenschaftlich aufgestellt.

00:14:00: Wirklich nicht!

00:14:00: Da könnten wir machen.

00:14:01: Da sind wir uns überlegt, ob wir in Zukunft einen redaktionellen Teil machen wollen.

00:14:06: oder zum Thema MS.

00:14:08: Also wenn das Thema hier ist und wir einen Gast haben von MS, dass man es redaktionell noch rahmet.

00:14:15: Das ist wirklich ein Teil, den haben wir nie gemacht.

00:14:17: Und da muss ich auch sagen ... Der Podcast ist ja aus dem Buch entstanden.

00:14:23: Wir hatten Rechts- und Links nicht die Möglichkeit, bis wir entwickelt sind, sondern wir machten davon heute auf einmal.

00:14:29: Wir sind ohne grosse Konzepte reingestiegen wegen der Corona-Zeit.

00:14:34: hat es erlaubt.

00:14:35: Noch unsere Ressourcen haben sie erlaubт, sondern wir mussten das einfach machen.

00:14:38: Aber in Zukunft haben wir uns wirklich überlegt oder wäre eine Möglichkeit der Weiterentwicklung vom Podcast, den Bereich von Wissenschaft und Fachlichkeit, die jetzt auch von den Hochschulen kommt?

00:14:49: Ja...

00:14:51: Du weisst ich habe ganz grosse Sympathie fürs Machen!

00:14:54: Ich bin auch nicht der, der das Konzept zu hundertfünfzig Prozent runterdenkt Und ich glaube, dort steckt die Energie drin.

00:15:02: Es ist wahrscheinlich für alle ein Lernfeld.

00:15:05: Du hast es schon gesagt – es geht weiter!

00:15:07: Es ist nicht eine Abschlussfolge, sondern eine Übergangsfolge.

00:15:11: Was wir mit den Händen gestaltet haben.

00:15:14: Kannst du noch etwas mehr erzählen?

00:15:16: Wie geht's weiter?

00:15:18: und wo gehts mit dem Podcast Kontrast

00:15:22: weiter?

00:15:22: Vielleicht muss man einfach auch noch sagen, warum

00:15:25: Übergang.

00:15:25: Die

00:15:26: Tost hat entschieden ... Mit meiner Pensionierung.

00:15:31: Und mit Ressourcenfragen, der Podcast nicht mehr unter dem Dach posten soll weitergeführt werden.

00:15:39: Da ist ein Entscheid.

00:15:41: Der Entscheid wurde so gefällt ... Ich denke, da spielen ganz verschiedene Bereiche.

00:15:45: Sparmassnahmen, neue Ausrichtungen, neue Personen und Rollen, dass man Ende Mai mit dieser Folge, die wir jetzt aufnehmen, den Übergang dann wird das nächste Tag gemacht.

00:16:00: Also der Podcast-Kontrast wird bleiben mit den Grundideen, Menschen, die unterwegs sind – mit einer bestimmten Frage und Ausforderung.

00:16:10: Das hat nach wie vor den Mittelpunkten ein Thema getragen.

00:16:15: Er wird weiterhin Kontrast heissen aber wir müssen alles andere auslösen aus der Ost.

00:16:22: Wir werden dann auch ein Spotify-Kanal haben.

00:16:25: Uns müssen überlegen, wie und in welcher Form wir die Hörerschaft wieder zurückholen wollen.

00:16:30: Das sind alles die Überlegungen, die man jetzt macht.

00:16:34: Aber – und das ist heute Morgen rausgekommen – wir werden den Podcast XXXII und XXVII ganz sicher weitermachen.

00:16:42: Da ist Finanzierung sichergestellt.

00:16:44: Weil dem Podcast in einer gewissen Form von der technischen Professionalität – da müssen wir ... einfach zahlen.

00:16:51: Aber das ist fixiert, da übernimmt RedLine als Gesamtsponsor und es stellt so sicher, dass wir die Produktion von diesen Podcasts im Sächsen zwanzig und im Siebenenzwanzig weiterführen

00:17:04: können.

00:17:05: Das gehöre ich gerne!

00:17:06: Das ist für mich eine gute Nachricht und ich bin sicher nicht nur für mich, sondern auch für viele Leute, die euch treu sind, die ihr immer wieder folgen und zuzulassen und diese Aha-Erlebnisse überkommen.

00:17:20: Ich freue mich persönlich darüber, dass es dann so nach einer Chance ergreifen wird.

00:17:24: Oder nach dem Frühling, das jetzt draussen ist.

00:17:27: Auch wir können neu etwas gestalten, was man vielleicht uns nicht unbedingt gemacht hätte.

00:17:33: Wo wir jetzt aber kommen können, wenn man einen Weg neu setzt.

00:17:36: Also ich denke, wir könnten gespannt sein wie es dann abends Juni.

00:17:41: Juni wird die erste Folge sein, die nicht mehr unter dem Dach von der Oste wird.

00:17:47: Die ganze Strukturlogik, die wir bis jetzt hatten, war natürlich unter diesem Dach.

00:17:53: Er ist auch hier entstanden.

00:17:54: Der Kulturzyklus ist unter den FHS, dann auch unter den Osten gestaltet und umgesetzt worden.

00:18:01: Das Gleiche ist mit dem Podcast.

00:18:03: Also dieser Dach darf er nicht mehr, weil wir unter dem dach einfach keinen Platz mehr haben!

00:18:09: Oder wir sind bezahlt worden.

00:18:12: Bei meiner Pensionierung haben wir gedacht, wir wollen unser Stück in den Kleidungen.

00:18:17: Oder oder oder!

00:18:19: Wir wissen es ja nicht abschliesslich.

00:18:20: Genau.

00:18:21: Aber wenn man eben gefällt... Ich habe von dir gelernt, man braucht einen Plan.

00:18:24: Man braucht eine innere Strategie.

00:18:26: Hast du das immer wieder genannt?

00:18:28: Oder wir kennen uns beide eigentlich vom Anbohnen?

00:18:31: Aber es ist eine Stadt, die ihresgleichen sucht, kann man sagen.

00:18:35: Wo ich vor einer Zeit auch politische Energie hatte und so weiter.

00:18:41: Und ich glaube, dass es auch hier wieder ein bisschen ... Nicht trotz Energie, das glaube ich nicht, aber wirklich ein Lust, von uns weiterzugehen.

00:18:52: zum Aufbruch.

00:18:53: Du hast mir mal erzählt, solange es noch nicht her, Du, in deinen jungen Jahren, hast du eine Ausbildung gemacht im Industriebereich?

00:19:04: Maschinenzeichen und beim Sauron.

00:19:06: Maschinezeichen noch beim Saueron.

00:19:08: Und eigentlich schon während dieser Ausbildung, wenn ich dich richtig verstanden habe gefunden habe... ...und da werde ich nicht pensioniert.

00:19:16: Ja, ich wusste schon in der Lehre, dass ich Sozialpädagogin werden würde.

00:19:20: Das Klere ist für mich nur, sprungbreit zu machen!

00:19:24: Ich hätte es aus nie leeres Maschinenzeichen loggen.

00:19:28: Obwohl die vier Jahre leeren Maschineszeichen beim Sauern grandios sind, umbestritten.

00:19:34: Ich würde nicht eine Sekunde missen von dieser Ausbildung sein.

00:19:38: Wirklich nicht!

00:19:40: Aber die Lehre oder das, was ich gelernt habe dort, war nicht meine Berufung.

00:19:45: Meine Berufung war wirklich Sandra.

00:19:49: Und da ist auch der Buch, den gesprochen hat.

00:19:50: und irgendwo in einen Aufbruch gehen zu wollen ... oder sich seine Richtung gesucht hat.

00:19:56: Sagen wir's du?

00:19:57: Ja, weisst du ich mag mich schon erinnern aus allererster Vorpraktikum ... Oder meine Vorstellungszeit für die erste Vorpaktikum, die man machen musste um überhaupt ein Studium zu können war in einem Schulheim für mehrfach beiträchtigte Kinder.

00:20:15: Und ich habe auch in meinem Bekannten-Fündnis gesagt, dass ich das mache.

00:20:19: Dann bin ich an den Abend gegangen, wo ich mir vorgestellt habe Und er dachte, das war der Paket nicht.

00:20:26: Mit den Kindern, die so schwer spindert sind ... Ich musste Hygiene und ... Ich bin in den Bussinnen gestiegen.

00:20:33: Ich sagte nie!

00:20:35: Nie lerne ich da.

00:20:36: Das ist nicht mein sicherter Liebermaschine-Zeichen.

00:20:39: Irgendeine Maschine putzen.

00:20:41: Also etwas dazumachen.

00:20:44: Auf der anderen Seite war aber stolz, weil ich allen erzählt habe, was ich mache.

00:20:48: Kann ich nicht zurückgehen und sagen, ich mache das nicht aufgrund dieser Situation.

00:20:52: Er hat in dem Vorpakt gekommen und ist dort grandios gewesen.

00:20:57: Ich habe diese Kinder geliebt über alles und habe noch Kontakt zum Teil zu denen, die jetzt natürlich erwachsen sind.

00:21:04: Aber einfach grandios!

00:21:05: Wow – ich

00:21:06: habe schon wieder etwas von dir gelernt.

00:21:09: Dass die Woche nicht einfach fünf Grad gegangen ist.

00:21:11: Nein, nein!

00:21:12: Das hat dort mal ein bisschen Reibungsenergie gebraucht.

00:21:15: Dort hat es noch etwas gebrauchten.

00:21:17: Vielleicht auch ein Trotz gebrauchen oder so und dann...

00:21:21: Ur-menschliche Stink, stolz her und so?

00:21:24: Ja, das war definitiv so.

00:21:27: Absolut, ja.

00:21:29: Und du hast mir einmal erzählt, dass du in einem halben Jahrhundertrufes Leben ... wie viele Tage bist du krank gewesen?

00:21:37: Ich

00:21:38: hatte mal einen Blinddarm-Durchbruch, der relativ hüftig war.

00:21:42: Dort kAUte es mich über fünf Tage aus dem Arbeitsleben und habe beim Mountainbike keinen Umfeld gehabt, wo man das Schulter verteidigt hat.

00:21:53: Und dort hatte ich auch ein Tag.

00:21:56: Und sonst hatte ich nie einen Krankheitssehr.

00:21:59: Also man rechnet?

00:22:00: Das sind fünf plus eins gibt bei mir sechs Tage?

00:22:03: Über

00:22:04: ja!

00:22:06: Eigenartige Quoten auf fünfzig Jahre Berufsleben.

00:22:09: Ja, das ist ein Glück!

00:22:12: Ich habe einfach das Glück gerade, dass ich nicht krank war oder nicht so krank bin.

00:22:17: Das ist nicht der Leistung von mir, sondern es ist einfach immer gut gemacht, wenn ich mache.

00:22:24: Weisst du, was mir in den Sinn kommt?

00:22:26: Wenn ich das höre... Du kennst vielleicht den Film Unbreakable?

00:22:30: Ja, nur vom höheren Sagen.

00:22:31: Also das ist für mich ein Kontrast.

00:22:33: Du bist als so gesunden, sportlicher, firmer, stärker Mensch im Mitte von diesem Thema oder mit Krankheit und Behinderung.

00:22:46: In dem ganzen Zusammenhang mit Kontrast, mit Verletzlichkeit... ...du bist für mich der Unversehrte in diesem Sinn!

00:22:54: Und findest du in diesem Fall etwas wieder, das auch deinen Gäst passiert ist?

00:23:00: Weil du vorgesagt hast, dass es gar nicht so ein Kontrast ist Sondern es ist einfach der Mensch.

00:23:06: Ja, ich bin bei allen wirklich bei allen auch wenig oftmals gefunden was sie erzählt haben und ich finde unglaubliche Herausforderungen im Alltag.

00:23:17: Kämpfe müssen kämpfen gegenüber Bürokratie, Administration.

00:23:21: Magst du erinnern, dass du mir erzählt hast, bis ich überhaupt eine Formel anverstanden habe?

00:23:26: Dass Josephine zu ihr Recht kommt.

00:23:28: Und dass du mich auch erzählst, wechseln vom Kinderspital Zürich zum Kindersspital Basel und wenn ich dich kümmer für die Kämpfe, was sie haben und trotzdem eine hohe, auch innere Zufriedenheit mit dem, was Sie haben.

00:23:43: Oder das finde ich wie ... auch können sein!

00:23:47: Und eine Form, die ich daraus lernen soll, hat mich auch mit der guten Gesundheit zufrieden sein.

00:23:55: Mit dem würde ich den Bewerber sagen, dass Behinderung oftmals nicht Gesundheit ist, sondern Menschen mit einer Behinderungen gesund sein können oder sind gesund.

00:24:04: Das finde ich schon etwas draussen lernen.

00:24:08: Ich brauche nicht viel mehr als das.

00:24:11: Und dann macht er manchmal den Kontrast aus oder so, sonst treibe ich es ein.

00:24:14: Das auch nicht machen, das auch nicht mehr machen und dort noch das machen

00:24:19: und

00:24:19: da noch das.

00:24:20: Es geht mit viel weniger oder auch anderen Inhalten.

00:24:25: Also

00:24:26: das klingt ja lustvoll?

00:24:28: Ja unglaublich!

00:24:28: Lustvoll

00:24:29: motiviert?

00:24:29: Unglaublich,

00:24:31: ja unglaublich.

00:24:32: Dann mag man erinnern an die Gast-Route Bader die selbst Sozialarbeiterin ist, jetzt die Siebitz-Giysche und wirklich an Rollstuhl gebunden ist.

00:24:44: Und sie hat gesagt, ich lebe ganz stark in der Kommunikation mit Ziri – also mit Natel, mit Ziris.

00:24:51: Meine Stimme ist da, wo mir die Türen für mein Leben eröffnet.

00:24:56: Dann hatte diese Frau einen Hirnschlag, den das Gesprächszentrum geschädigt hat.

00:25:00: Sie konnte nicht mehr reden.

00:25:01: Aufgrund von diesem sind hier die Türe Fenster.

00:25:05: zum Leben geschlossen wurde.

00:25:06: Und ihres Glück und ihren Willen, ihre Kraft war, dass sie in der Reha ihre Stimme wiedergefunden hat.

00:25:12: Sie hatte jetzt wieder selbstbestimmt unterwegs.

00:25:17: Mit dem meinte ich die Selbstbestimmtheit immer wieder einfordern, immer wieder suchen und sich aneignen.

00:25:24: Das finde ich einer der zentralsten Punkte.

00:25:26: Ich glaube da kommen wir, die nicht in einer Krankheit sind oder mit einer Behinderung unterwegs sind ... Da können wir auch etwas machen.

00:25:35: Dass selbstbestimmte Seine möglich sind und dass in einer partizipative inklusive Idee möglich ist, da kommen wir schon ... Das ist ein Part, den wir haben.

00:25:46: Wenn man im Krankheit nicht einfach das alleine macht, dann wäre es eine Widerspruch zu Inklusionen.

00:25:52: Aber miteinander überlegen, wer gibt's für Möglichkeiten?

00:25:56: Wer gibts für Zugänge oder Strategien?

00:25:58: Ich glaube, das sind wir schon gefordert.

00:26:01: Das ist unser Job, das wir haben!

00:26:02: Ja.

00:26:03: Und ich weiss ja von dir, du bist immer Team-Lösung nicht Teamproblem und Team-Schöpfer ist irgendetwas auch auszudäuftlernt.

00:26:13: und ich sehe auch immer wieder gerade wirklich die Blindheit wo wir auch entwickeln für den eigenen Alltag manchmal.

00:26:20: Da sehe ich auch biografisch oder entlang unserer Situation wie andere Perspektive ob ich das jetzt will oder nicht mich erreichen.

00:26:29: oder dann ist es ja immer eine Frage Was mache ich mit der anderen Perspektive?

00:26:35: Tue mich sie abdeflonieren, dass sie mir abbereilt oder nehme ich sie auf.

00:26:39: Auf welche Art und Weise nehme ich Sie auf.

00:26:41: Und so gehöre ich auch dich in dem Sinne, dass man versteht, Inklusion heisst wir sind alle gemeint.

00:26:52: Ja unbedingt!

00:26:53: Es ist dort nicht ein Kontrast zwischen A und B.

00:26:56: Ja, unbedingt.

00:26:57: Also Inklusion kann ich noch denken mit allen Mit Menschen mit Behinderung, mit Krankheit.

00:27:04: Mit, ohne und... Es macht inklusion keinen Sinn.

00:27:09: Für mich heisst das Mitten an Denken.

00:27:13: Und zwar von Anfang an.

00:27:15: Nicht erst, wir haben fertiggedenkt.

00:27:18: Jetzt schauen wir noch, wie man integrieren könnte.

00:27:20: Menschen mit oder ohne Behinderungen, mit, ohne Krankheit?

00:27:24: Sondern auch von Anfang auf.

00:27:25: Ich glaube, ich bin zu tiefst überzeugt.

00:27:28: Dann gibt es vielleicht ... Ansätze, Zugänge und Ideen, die sonst nicht hier wären.

00:27:34: Und da ist auch so eine Idee des Weiterentwicklers von unserem Podcast das Zusammenbringen von ganz unterschiedlichen Polls oder einen anderen Teil, den haben wir auch ganz kurz angeschaut im Zusammenhang mit Fachlichkeit, Wissenschaftlichkeit – ein redaktioneller Teil.

00:27:48: Oder wenn man jemanden hat, der mit einer Behinderung unterwegs ist, mit einer bestimmten Problemlage herausgefordert ist, dass vielleicht wissenschaftlich fachliches Rahmen Schauen wir, was aktuell geforscht wird und wo die Entwicklungen sind.

00:28:04: Das überlegt uns ein wenig.

00:28:05: Wir wissen noch nicht, wie es richtig genau geht ... Für das müssen wir dann im Juni und im Juli, nicht im August.

00:28:15: Aber es sind ja jeden nach einem Gäst mit diesen Geschichten wichtig.

00:28:18: Genau!

00:28:20: Ich höre auch hier ist ein Plan da aber es ist noch kein Masterplan vielleicht?

00:28:24: Nein Null!

00:28:25: Es sind Ideen zu kitzeln, es sind so Denkstrukturen hier.

00:28:30: ich glaube mehr haben sie immer geschafft einfach von jetzt zum sofort oder?

00:28:36: Die laden wir ein und dann machen das.

00:28:38: Wir sind nie mit Treben unterwegs, nicht mit Regie-Logiken unterwegs.

00:28:43: So haben wir es einfach auch gemacht.

00:28:46: Da kann man sagen, da ist ein Teil des Profils vom Kontext oder der Podcast ausmachen.

00:28:53: Auf die andere Seite kannst du kritisch anschauen.

00:28:55: Wenn man gut vorbereitet rein geht und unglaublich Themenstache ist, gibt's vielleicht eine andere Logik, eine andere Form von Podcasts ... Ja!

00:29:05: Das bin ich sehr, sehr offen für die unterschiedliche Bewertung.

00:29:12: Aber irgendwann musst du dich entscheiden, welche Richtung es geht.

00:29:14: Ich habe auch gelernt, dass das Problem über das Problem Lösungen generiert.

00:29:21: Über das Problem können wir über Tausend Forderungen reden.

00:29:23: Die Anforderungen, die ich aus dem Leben habe, kann auch Lösungen genieren oder aufzeichnen.

00:29:29: Ja ja, also nicht im Sinne von einem schönen Reden.

00:29:32: Das sicher nicht unbedingt und doch irgendwo etwas so eingrenzt, wenn man keine Zeit zum Problem wählt sondern wir wollen wirklich vorwärts kommen oder ich will ihm zusammenhängen auch immer.

00:29:44: Und Französisch würde man sagen es ist eine Dürre oder es ist das Wohrhaftige wo man sucht da und der Hochgelände und die Vierlefands rundherum, dort kann man einstreichen und ein wenig weg tun.

00:29:58: Jetzt bin ich der Gastgeber von meinem Gastgebern.

00:30:03: Komischerweise!

00:30:05: Ich habe das Gefühl, ich darf auch das fragen, da weiss ich auch...

00:30:10: Da habe ich übrigens auch im Podcast, ich frage ihm immer, gibt es ein Tabu-Thema?

00:30:14: Oder ist ganz wichtig, dass man hier fragt nicht, dass in einer Entwicklung vom Gespräch, in einem Punkt kommt, wo der Gast oder dem, was ihm erzählt, chemisch ist?

00:30:25: Oder auch in einer Situation, wo man vielleicht etwas sagen muss, die ich gar nicht in dieser Form sagen würde.

00:30:33: Und ich habe von jemandem, der mich absolut berechtigt gefunden hat, nicht ein einziges Tabu gehabt.

00:30:40: Ich sagte, du darfst alles fragen und ich kann ihn entsprechend reagieren.

00:30:44: Und Fabian sagte immer, wenn es dann ganz heikel wird, können wir ja noch etwas machen ... Wir wollen ja kein einziger Gast und nicht ein Thema bloßstellen.

00:30:54: Das ist keine Idee, das ist keine Scrinchie oder die Idee des Podcasts.

00:30:59: Sondern etwas aufmachen oder etwas greifbar machen, was hast du gerne wissen?

00:31:05: Ja, ich gehe in diese Richtung!

00:31:06: Oder wenn ist denn dieses Gespräch wirklich fair?

00:31:08: Wenn es nicht so ist, dass man jemanden weiter reinstellt?

00:31:12: Wenn ist es so, dass es nützt vielleicht ohne zu benutzen?

00:31:20: Das ist etwas, was ich mir immer wiederstelle als Frage in verschiedensten Zusammenhängen, wenn immer es um Menschen mit Behinderung geht.

00:31:29: Für mich ist die Idee, wenn ich ihnen das Sprech hineingehe – es gibt so drei Dimensionen, die für mich wichtig sind.

00:31:36: Zuerst ist ernst genommen vieler oder?

00:31:39: Ich möchte gerne, dass der Gast sichers Mensch mit seinen Themen und seiner Lebensausrichtung damit beschäftigt, dass er dort einen Ernst nimmt!

00:31:48: Ich möchte nicht da draussen irgendwo etwas verfolgen, das meine Idee ist.

00:31:53: Das war nie die Idee.

00:31:54: Wir haben ganz wenig Politik gemacht.

00:31:57: Wir hatten zwar den Präsidenten von INSO eingeladen, aber es war nie eine Idee unseres Podcasts, Politik für Politik zu machen.

00:32:08: Dass wir unsere Themen, die diese Menschen haben oder Bürokratie, Finanzierung ... Das war ein Thema, das man kennt.

00:32:17: Aber nie das politische.

00:32:19: Also darum ernst nehmen, etwas ganz Wichtiges.

00:32:22: Dann wohlfühlen oder auch lachen können.

00:32:25: Auch bei sich sein, da innen ein Stück weit

00:32:30: loslassen

00:32:32: können.

00:32:33: Oder die zweite Dimension ist ganz wichtig, jemand soll sich wohlfühlend und ... Und die dritte Dimension sind

00:32:40: Sprache!

00:32:41: von gegenüber sprechen.

00:32:44: Uns nicht verlieren in der Fachlichkeit oder in einer Sprachlogik, die nicht immer sie ist.

00:32:49: Wir haben uns immer wieder an einen Podcast erinnern.

00:32:53: Von den drei Damen, die aus Danachos sind.

00:32:58: Sie mit einer Taubblindheit, wo eine ganz andere Form von Kommunikation ist und sie während des Podcasts immer wieder auf mich zu haben und mich abtastet hat weil sie daraus auch die Nähe und die Kommunikationsebene schlossen hat.

00:33:11: Einfach merken, da gibt es dann halt unterschiedliche Sprachlichkeiten.

00:33:15: Der Rudi Meier, der mit jemandem von der Hochschule geredet hat, wo es um etwas anderes ging oder was um Forschung ging.

00:33:24: Ja, dort darf auch eine andere Sprache gesprochen werden und das meinten die drei Dimensionen, die mir immer so wichtig waren in diesen Folgen.

00:33:35: Wir haben dann nicht abgesprochen.

00:33:36: Ich schaue auf mein eigenes Skript, ich habe es nicht wirklich eingehalten in diesem Sinn.

00:33:40: Ja,

00:33:41: das entspricht unseren Podcast!

00:33:43: Ist ein sehr näherer Thema.

00:33:45: und doch einen Punkt mir überlegt genau zum Thema Sprache.

00:33:48: oder die Sprache vom Gegenüber reden oder das Gegenüber zur Sprach bringen oder zum Mikrofon holen ist etwas was würde schafft.

00:34:00: aus meiner Sicht Und ich frage mich immer, gibt es Grenzen oder z.B.

00:34:05: politisch korrekt?

00:34:06: Ich habe mir gerade die Jürgen Brunner gesagt auf einem Podium Es gibt noch gesunden Nicht behindert quasi.

00:34:17: Und dann ist manchmal schon das Wort Behindering, kann ja ein Reizwort sein.

00:34:21: Heute muss ich ja schön reden mit Beeinträchtigung oder People with special needs und so weiter, wo sich bei mir persönlich einen inneren Widerstand anfängt zu regnen.

00:34:31: Da merke ich vielleicht, weil ich einfach auch mit Sprachen ... Das ist ganz fest auch mein Material.

00:34:38: Wie würdest du sagen, können wir in der Sprache, wenn man das Studio verläumt?

00:34:44: besser mitnehmen oder abbildbar machen, sichtbar zu machen.

00:34:49: Was uns einadigen ist für eine inklusive Gesellschaft.

00:34:53: All die Ideen, die wir auf dem Tisch hatten.

00:34:57: Es gibt ja so ... Ich bin sicher, wer das akkriert hat, es gibt auch die sprachliche Inklusion!

00:35:05: Es gibt ja ganz verschiedene Formen von Inklusionsansätzen und Inklusionverständnissen.

00:35:10: Ich glaube, die Sprache ist Inklusion.

00:35:13: Dass wir uns in dieser Sprache finden oder dass ich nicht meine Sprache voraussetzte – auch nicht die leichte Sprache oder die einfache Sprache – sondern dass man eine gemeinsame Sprache findet.

00:35:27: Das ist für mich genau da drinnen.

00:35:29: Man muss es zuhören.

00:35:33: Wie schnell rettet jemand?

00:35:34: Mit welchem Rhythmus, mit welchen Farben und umschreibungen.

00:35:40: Wie versteht man dann auch bestimmte Kernwörter?

00:35:44: Schlüsselwörter.

00:35:45: Oder da finde ich wie so eine Form von Inklusion, sprachliche Inklusion und der ganz wichtigen Teil.

00:35:52: Und für mich ist dann die Sprache ja nicht nur die verbalisierte Sprache sondern auch wie begegnet man uns?

00:35:58: Wie kommunizieren wir?

00:35:59: Aber wie sieht Blickkontakte aus?

00:36:01: Wie sieht auch andere Formen von Ausdusche aus?

00:36:07: Da ist es so wie ein Teil, das ich finde, da müssen wir schon noch lernen.

00:36:12: Ich höre ... Es ist auch nicht Fertig?

00:36:15: Es ist nicht.

00:36:16: Die Sprache gibt es noch nicht, die muss man herstellen...

00:36:20: Immer wieder!

00:36:20: ...kulturell oder schöpferisch, kunstvoll.

00:36:24: Immer wieder.

00:36:26: Thomas Grübley, der eine Ansehle hat, sagt, ein Wissenspunkt ist ja, dass er meine Zunge nimmt.

00:36:34: Er spricht auch von schönsterben und guter sterben.

00:36:39: Und er machte die Lesungen und kann sie selber nichts mehr machen.

00:36:45: Mit dem muss man sich immer wieder auseinandersetzen, wie sprechen wir miteinander.

00:36:50: Wie sieht jetzt unser Austausch aus?

00:36:52: Wie passiert das?

00:36:54: Und er ist für mich auch so jemand, der mal lernt Begegnung bzw.

00:37:00: über das Ausduschen immer wieder alles definieren muss.

00:37:04: Weil es ausverlürt uns und es wird streng!

00:37:08: Und ich weiss von Menschen mit einer Hörbeiträchtigung ... nicht aufgrund ihrer Wesen oder der Hörbeiträchtigung Exklusion erfährt, sondern weil es einfach auch streng ist.

00:37:23: Da nehme ich mich nicht aus.

00:37:25: Das hat einen ganz stark mit einer hohen Dynamik, die wir im Leben sind und dann nochmal Nachfragen zu lassen und noch genauer zu lassen.

00:37:35: Und vielleicht auch für sicher finden, wie tauschen wir uns aus?

00:37:42: Aber das ist immer wieder neu.

00:37:44: Das ist manchmal mega streng,

00:37:45: ja.

00:37:46: Der ist streng und stöhnt auch nach Arbeit, wenn man jetzt so spricht.

00:37:50: Und da stöhnen sie auch nach einem Ringen, nach etwas, was noch errunken ist?

00:37:56: Ja!

00:37:56: Er geht auf einen Bergaufestieg.

00:37:59: schon fünf Stunden dort oben, dann hast du auch eine Ausblickung.

00:38:02: Dann lohnt es sich.

00:38:06: Und wenn auch der Streit immer wieder wehtut und du fluchst ... Ermischt ist, wenn du da oben bist und alles ist nicht geblieben.

00:38:16: Aber es lohnt sich.

00:38:17: Und das ist erst die Luft natürlich?

00:38:20: Ja,

00:38:20: da kommt noch dazu.

00:38:21: Ich höre ganz fest, dass miteinander schlaht es füreinander.

00:38:27: Wenn ich mit dir rede, muss ich nicht für dich reden oder an deiner Stelle oder so.

00:38:33: Das braucht Zeit.

00:38:34: Es ist eine Zeit, die man nicht mehr

00:38:36: hat.

00:38:37: Energieaufwendung, und es ist manchmal komplex.

00:38:41: Das partizipative Moment, das ich immer ganz schlecht habe, ist auch ein Stressfaktor.

00:38:48: Ich weiss eigentlich schon, wie es gut ist!

00:38:52: Und ich weiss einfach schon, was es für mich gut ist.

00:38:59: Sobald ich anfange, Teilhabe zu erleben wird es streng und ausserfordert.

00:39:07: Aber es wird sehr tiefere.

00:39:09: Es wird ... Ein

00:39:09: Tragfähiger?

00:39:11: Ja, absolut!

00:39:15: Das reflektiert.

00:39:16: Selbstreflektiert mal.

00:39:18: Also das sage ich jetzt bin ich der Moderator.

00:39:21: Jetzt

00:39:22: halbe ich mal auf den Tisch mit davon und es hat auch mit der Sensibilität zu tun.

00:39:29: was heisst denn ich sei in dieser Lebensphase wo ich bin mit der Stimtheit die ich gerade heute habe Und das auch am anderen einräumen.

00:39:39: Der Kanton hat gesagt, der Mensch ist ein Schiefstück Holz und aus dem Baust du nichts Grats.

00:39:46: Vielleicht sei das Gerat gar nicht unbedingt die Lektion, vielleicht gar kein Entwicklungsziel.

00:39:52: Aber ich höre auch, du bist reflektiert und lernfähig.

00:39:57: Was hast denn du, wenn ich das so fragen darf, aus diesen vielen Begegnungen?

00:40:03: Aus den vielen, vielen Podcasts folgen?

00:40:05: schlussend endlich.

00:40:07: Gibt es etwas was zu sagen?

00:40:09: Dann nehme ich mich für immer mit!

00:40:13: Ich habe es immer gefunden und finde es immer ein riesiges Privileg da zu haben.

00:40:19: Ich glaube ich bin hier wirklich privilegiert.

00:40:21: Die Menschen kennen zu lernen um mit ihnen zu reden und ich darf sie fragen und sie stehen zur Verfügung.

00:40:28: Und ich hatte nicht jemanden... Irgendwo sagte ich, ich würde fragen wissen.

00:40:33: Ich würde da wissen.

00:40:36: Die sind einfach gekommen!

00:40:37: Und ich habe also absolut das Privileg gefunden und jede Geschichte... Wenn wir jetzt hören ... Wahnsinnige Zeit, ich glaube ihr könnt.

00:40:46: zu jedem Gespräch, den ich geführt habe, kann ich dir sagen was was Zentrale war, was die zentralen Aussagen waren, was und in welcher Form als Gespräch verlaufen ist.

00:40:56: Ich glaube, ich bringe fast alle Achtzig zusammen.

00:41:01: Da ist auch der Grund, wieso man den Podcast weiterführt.

00:41:04: Das ist der Grund.

00:41:06: Ich glaube die zum einen vielleicht wirklich auch ein Heiserlebnis ermöglichen Sachen zu lernen, die wir nicht in der Geschichte erfahren können und sonst nicht erfahren würden.

00:41:18: Und ich weiss es nicht hundertprozentig, aber ich bin über keine andere Podcast-Volkserie ausreichend gekommen, die das so transportiert ist!

00:41:29: Ich weiss nicht, wer ist Raul Krauthaus und der Down-Podcast.

00:41:33: Aber so in dieser Form, wo immer wieder Menschen kommen und ihre Krankheit, ihren Behinderungshart vorstellen und ihre Geschichte mit dem und was sie erlebt haben ... Habe ich nie gesehen?

00:41:47: Und da finde ich die Idee ja, das lohnt sich!

00:41:52: Also ich lasse... Doch auch andere Podcasts, nicht nur der hier.

00:41:56: Ich

00:41:57: lasse alleine Podcasts definitiv.

00:41:59: Ich

00:41:59: gehe manchmal ein bisschen fremd und ich muss wirklich sagen da wäre man also auch nicht bekannt.

00:42:03: Ich habe jetzt nicht darüber lange nachdenkt.

00:42:06: aber jetzt wo du erzählt hast ich komme auf den Punkt.

00:42:09: eigentlich müsste sie fast oder könnte es auch heißen Podcast-Verbindung?

00:42:14: Oder Podcast ja etwas was bleibt Herstellen, oder?

00:42:19: Du musst nicht überlegen grossartig, was in dieser und der Folgezentrale war.

00:42:23: Es ist... Du hast das wie einbauen in dich,

00:42:26: oder?!

00:42:27: Und da verstehe ich auch wirklich das mitten.

00:42:30: Vielleicht ist es das, was aus dem Ausdruck spricht!

00:42:35: Ja ... Weisst du, ich habe mir nie eine Gedanken gemacht oder auch mir als Arbeitsgruppe nie Gedanken gemacht, mit welchen Waffen wir auf den Markt gehen wollen.

00:42:47: Es war so, dass die Kulturzüge aus Kontrastkreisen kamen.

00:42:50: Wir nahmen hier mal den Kontrast, wie wir das Gefühl hatten.

00:42:53: Ja es gibt einen Kontrast zwischen Hochschulen und Nicht-Hochschulen.

00:42:56: Die Menschen in diesem Bereich haben ein Kontrast definiert.

00:43:04: Sie haben ihn mitgenommen und sagen, nie und da sollte man das ändern.

00:43:09: Irgendwann braucht sie wiedererkennung und der Namen Kontrast bleibt.

00:43:13: auch wenn wir in Plattformen wechseln müssen und nicht mehr unter dem Dach sind.

00:43:18: Wir müssen alles von vorne anfangen, aber der Name bleibt.

00:43:23: Ob es denn passend ist oder nicht.

00:43:26: Aber er bleibt?

00:43:27: Er bleibt!

00:43:29: Und den Zyklus bleibt zwar nicht... ...aber es ist jetzt durch das du vom Anfang erzählt hast um mir so langsam am Ende des heutigen Gesprächs... wo wieder in den Anfang geht.

00:43:44: Das passt sehr, sehr gut und ich bin persönlich sehr gespannt wie das weitergeht weil ich habe mir jetzt ausgenommen dass auch ich mich dabei verwischt um mich verbunden zu haben.

00:43:55: mit den ganzen Folgen, mit diesen ganzen Gesprächen kann man vorstellen wie es vielleicht ist dann als Moderator wie vielstens du verbunden bist.

00:44:03: aber ich könnte auch die ein oder andere Begebenheit nochmal nachfüllen Und ich denke dir und am ganzen Team, der ganzen Arbeitsgruppe, die sich Mutig auf den Weg gemacht hat und sich jetzt wiedermutig zum Teil neue Wege macht.

00:44:23: Dass es ja so viele Leute können eine Plattform geben, eine Stimme geben, sie hörbar machen und Möglichkeiten zu einer Verbindung gehen mit wie immer da draussen.

00:44:36: Stefan, vielen herzlichen Dank für diese Stunde.

00:44:40: Ja, dass ich mal in einer anderen Rode war und möchte wirklich auch sagen, was du gesagt hast... Es ist ja nicht eine Allein-Mähen-Show gewesen, sondern es war wirklich die Latte der Rudi, Fabian, Renate dabei gewesen Und natürlich auch die FSS-Fordost und Tost, die das auch als Dach ermöglicht haben.

00:45:03: Und eben auch Red Line, die da finanziell überhaupt gestimmt hat oder ein Versus nicht möglich ist.

00:45:10: Ich glaube den Punkt kann man jetzt wie sagen ... Diese Leute sind wieder am Bord.

00:45:16: Das macht diese Sache einfach auch einfacher.

00:45:18: Es ist so stemmbar!

00:45:21: Wir freuen uns auf diesen, der kommt, wir wissen nicht welchen, aber dieser wird irgendwie gut sein.

00:45:27: Wir hoffen, dass wir die Hörer auf die neuen Plattformen zügeln können.

00:45:31: Und müssen wir halt schauen wie wir

00:45:32: das packen.

00:45:33: Wir schauen wie man das packt mitbenannt als inklusives Via.

00:45:37: So viel können wir von heute sagen.

00:45:39: es geht niemals Liebe Zwei-Hörerinnen und Zweihörern in den Sommerferien bevor der Geheimnis noch gelüftet ist.

00:45:47: Auf diesen freuen wir uns.

00:45:49: Danke vielmals!

00:45:49: Vielen herzlichen Dank.

00:45:54: Der Podcast Contrast via der Möglichkeit vor der Ost-Sweizer Fachhochschule wird unterstützt von RedLine, produziert von FokusFormat.

Über diesen Podcast

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Der Podcast «Kontrast» von der OST – Ostschweizer Fachhochschule (ehemals Podcast «Kulturzyklus»). Stefan Ribler führt spannende Gespräche rund um die Themenfelder Behinderung und Inklusion. Im Zentrum stehen dabei Menschen mit Behinderungen, ihre Leidenschaften & Herausforderungen.
Zum Moderations-Team gehören zudem auch Lotte Verhagen, Master-Studentin an der OST, Kindergärtnerin Renate Ribler sowie Rudi Maier, Dozent für Soziale Arbeit.

von und mit OST – Ostschweizer Fachhochschule

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