Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit

Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit

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00:00:02: Die Last habe ich auf mich gespürt und gesagt, dass ich auch nicht kann.

00:00:06: Ich habe nie diese Worte in das Wohl genommen.

00:00:09: Ich will die Schwangerschaft abbrechen, weil da nicht die richtigen Worte sind.

00:00:13: Weil ich will ja diese Schwangersschaft nicht abbrechern.

00:00:15: Aber ich muss sie!

00:00:16: Hier ist

00:00:17: der Podcast-Kontrast von der Ostschützer Fachhochschule.

00:00:20: Mein Name ist Lotte Verhagen.

00:00:26: Herzlich willkommen zu unserem Podcast- Kontrast heute.

00:00:29: zu Gast bei mir ist Sandra.

00:00:31: Wir kennen uns schon länger, wir haben damals das Vorpraktikum tatsächlich zusammengemacht und auch teilweise zusammenstudiert.

00:00:38: Und du bist dann irgendwann auf meine Suche mit dem Thema, was du gerne möchtest drüber berichten.

00:00:44: Aufgrund von jemandem, der schon mal bei uns im Podcast war, Frau Anita Rauch.

00:00:49: Genau

00:00:49: ja!

00:00:50: Und so bist du für mich zugekommen – das habe ich eigentlich mega cool gefunden, dass du so proaktiv deine Idee oder dein Thema einfach einbringen willst ohne viel vorne wegzunehmen.

00:01:02: Magst du selber sagen, warum bist du hier?

00:01:05: Genau, ich kenne Podcasts auch und finde das Format mega cool.

00:01:09: Ich habe neben den Podcasts mit Frau Rauch gelassen.

00:01:12: Das Thema wird dort etwas angeschnitten, was wir heute überredet haben.

00:01:17: Aber es geht noch nicht nur um die Tüfe.

00:01:19: Und weil wir gerade selbst erfahren haben, habe ich gefunden, dass ich in Nutzgelegenheiten frage.

00:01:25: Das Format finde ich cool vom Podcast.

00:01:27: Und ich finde die auch eine coole Persönlichkeit, um nicht gefunden von dem Rahmen, was so für mich zu darüber reden konnte.

00:01:34: in diesem Sinne ja.

00:01:36: Danke vielmals fürs Vertrauen auch!

00:01:38: Für alle, die Podcast-Folge von Dani Trauch nicht gehört haben, geht es um genetische Voruntersuchungen in der Schwangerschaft und da sind wir dann eigentlich auch schon gerade zumitzt im Thema.

00:01:49: Du hast mir dann erzählt... Ich war selber in dieser Situation, dass ich den Betroffenen sicht, das jetzt erzählen könnte.

00:01:57: Fangen wir aber vorneweg an.

00:01:59: So wie die Weise.

00:02:00: hat er schon ein gesundes Kind?

00:02:02: Ja, wir haben schon einen Kinderheim.

00:02:03: Er ist jetzt zwanzig Monate alt und ist gesund.

00:02:06: Und wir hatten noch zwei Kinder auf dem Weg.

00:02:11: Wir haben auch zwei Kinder.

00:02:14: Einen Kinder und einer Sterne-Kinder.

00:02:15: Um diese Sterne geht es heute auch in der Geschichte genau.

00:02:20: Das heisst, er war ein Kinderwunsch und wurde zweites Mal schwanger.

00:02:25: Ich kann mir vorstellen, Freude ist gross!

00:02:27: Man geht die Autos voraus, dass alles gut läuft, weil man sie schon mal erlebt hat.

00:02:34: Wie war das Anfang der Schwangerschaft?

00:02:35: Wie fühlten Sie sich daran?

00:02:36: Es war

00:02:37: einfach alles gut.

00:02:38: Aber ich habe ja schon einmal eine Schwangersschaft erlebt.

00:02:40: Und bin auch relativ entspannt mit viel Vertrauen gegangen oder es war eigentlich nichts auffälliges.

00:02:48: bis in die zweite zwanzigste Woche.

00:02:49: Und das ist schon relativ spart, oder?

00:02:52: Weil vorher macht man schon Tests, Nackenfaltemessungen

00:02:54: etc.,

00:02:55: und Ultraschall-Erstriemester-Screening, wo dann eigentlich alles unauffällig war.

00:03:01: Dann haben wir uns auch eine kleine Sicherheit gefaltet, gewählt in diesem Sinn.

00:03:04: Ich denke da wird sowieso gut kommen!

00:03:07: Und dann eben die zwezwanzigeste Woche.

00:03:09: im Organ-Scraining hat mir Frau Ernstin gesagt, bei der Infektionswert... habe ich etwas auffälligst dabei.

00:03:18: Aber das kann natürlich alles bedeuten, dass sie einen Virus durchgemacht haben oder so.

00:03:22: Sie hat dann einfach gesagt, wir wollen auf Toxopasmosen testen.

00:03:26: Einfach zur Sicherheit ein bisschen.

00:03:28: Denkt ihr okay, Toxopusen?

00:03:31: Da ist es.

00:03:31: kurzum klären.

00:03:32: Es ist eigentlich eine recht weit verbreitete Infektionskrankheit.

00:03:36: Das ist der, den man durch Katzenklo- oder Rosfleisch übertragen wird.

00:03:39: in diesem Sinn... Ja!

00:03:41: Das machen viele Leute im Leben mal durch.

00:03:43: Fünfzehn Prozent von allen Leuten haben das sowieso mal, meistens ist es sogar symptomlos.

00:03:48: Meistens merken wir, dass es gar nichts geht.

00:03:51: In einer Schwangerschaft ist es einfach so, wenn er auf der Führtausse übertragen wird, dass er Konsequenzen hat.

00:03:56: Und darum wollen sie sich abklären.

00:03:58: in diesem Sinn und auch jeden Abend denke ich, da kann ja fast nicht sein, weil wir keine Katze daheim haben und Fleisch essen nicht.

00:04:04: Es war so, okay können wir mal machen, aber ich rechne damit, dass nichts ist oder?

00:04:11: Wir bekamen eine Woche später einen Bescheid, dass die Wehrung sich bestätigt hat und diese Toxoplasmosinfektion irgendwann stattgefunden hat.

00:04:21: Man konnte aber nicht sagen, wann es vor der Schwangerschaft ist oder während der Schwangerschaft war.

00:04:27: Dann haben sie gesagt, sie würden mir einfach anraten aufgrund von dem, dass ich meine Überwiesenwürde auf Graps in Spital zu einem normalen Untersuchung machen würde.

00:04:36: Ich denke, das ist doch gut.

00:04:37: Vielleicht können wir noch genauere Ergebnisse mit dem Wert liefern

00:04:41: und

00:04:41: dann genauer bestimmen in diesem Sinn.

00:04:43: Dann bin ich auf Krebs gegangen.

00:04:45: Dort wurde mir gesagt, dass sie nicht nur wegen der Infektionswerte dabei sind, sondern auch weil der Kopf viel zu klein gemessen worden ist im letzten Ultraschall.

00:04:55: Das war eine neue Information für mich.

00:04:58: Vorher habe ich nichts gehört an den Ultraschläden.

00:05:01: Es war kein Thema, dass etwas nicht in Ordnung ist.

00:05:04: Ich dachte nicht, was es hier heisst.

00:05:06: Sie sagte, sie müssten noch mehr messen heute.

00:05:11: Dann hat sich der Kopf noch gemessen und war viel zu klein.

00:05:15: Der unterste Perzentile, die eine Prozentperzentile ist eigentlich ... Neuninzehn Prozent sind grösser von den Köpfen.

00:05:22: Und dann ist Wixi gut.

00:05:24: Das ist sehr auffällig.

00:05:26: Es spricht für ein Mikro-Safe-Fallee.

00:05:29: Wenn der Kopf unter den dritten Perzentilen ist.

00:05:32: Meist aufgrund einer gering entwickelten Kierenden kommt davon.

00:05:36: Aber es ist relativ unklar, was heisst für das Kind?

00:05:40: Es könnte ja noch sein, dass du es trotzdem noch machst oder

00:05:43: nicht?

00:05:43: Zum Beispiel.

00:05:44: Genau als ich habe sie, hat meine Frauenärztin natürlich den Link zu den Toxoplasmusen gemacht, damit sie die Infektion vielleicht stark gefunden hat und darum der Kopf kleiner gewachsen ist.

00:05:55: Und wenn man weiss, dass diese Toxobasmosen infektionsstark gefunden hat, kann man dann wie noch behandeln.

00:06:02: während der Schwangerschaft Medikatöse, dass sich die Auswirkungen nicht mehr so krass zeigen.

00:06:07: Darum haben sie mir empfohlen gehabt zu einer Fruchtwasser-Punktion machen.

00:06:11: Dort wirst du sehen können, im Fruchtwasser ist die Infektion auf das Kind übergegangen.

00:06:16: Ist sie während der Schwangenschaft gewesen?

00:06:17: Ja.

00:06:17: Dann

00:06:18: haben wir ihn gefunden.

00:06:20: Wir machen ihn dann.

00:06:21: Nach dem Untersuch bin ich schon nach Hause und habe ihn so etwas gefunden ... Das war ein recht schockes Saison.

00:06:28: Von Toxoplasmosen zu einem kleinen Kopf.

00:06:30: Wir haben dann auch eingelesen, was der heisst?

00:06:34: Ja, das merken wir auch.

00:06:35: Da bringest du einen Fachbegriff aus mir.

00:06:37: Ich muss es dir noch etwas erklären, weil es begriff ist, die man nicht kennt

00:06:43: oder ... Ja, aber da merkt man auch, wie Seriorene mit dem aus den Angesetzten sind und welche Testzahlen

00:06:48: sie haben.

00:06:49: Was heisst das Mikro-Zifferlite für uns?

00:06:52: Genau!

00:06:53: Dann musste ich auf die Ergebnisse warten.

00:06:56: Das war auch eine Zeit, in der sie nachher etwa fünf bis sechs Tage waren und ich umgegessen war.

00:07:03: Wir bekamen eine Einladung auf Zürich zu einer genetischen Institut, weil sie diese Fruchtwasser-Punktion durchgeführt haben.

00:07:11: Sie hatten dort den Ergebnis.

00:07:14: Und wir wurden eingeladen zum Gespräch.

00:07:16: Wir mussten erst einen Stammbaum machen.

00:07:20: Sie fogen uns runter ... für unsere Verwandtschaft, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt.

00:07:26: Wir sind alle durchgegangen, weil das etwas vererbt könnte sein oder auch sein.

00:07:31: Das konnte man ausschliessen.

00:07:33: Sie konnten uns nachher den Ergebnissen schon sagen können.

00:07:36: Bei dieser Homosomal lüssen sie einen Schokan nach diesen Sechs Tagen.

00:07:40: Sie haben gesagt, dass sie auf dem Homo-SOM-Sächs etwas gefunden hat und für uns sehr überraschend gekommen ist, denn wir haben mitgerechnet, dass die Tuxopasmoseinfektion ... Bestätigt oder in diesem Sinn.

00:07:54: Es ist nichts, es ist etwas mit der Infektion.

00:07:57: Aber nicht, dass er Komosomen für Größerung ist.

00:08:02: Auf dem Komosom-Sächs kann man sich vorstellen, das ist ein recht grosses Komosome.

00:08:06: Es gibt den Drei-Zwanzig-Komosomenpaar.

00:08:09: Einen bis Zwei-Zwenig sind die Umreerte von der Größe her.

00:08:12: Das eine ist die grösste und das Zwei zwanzig ist das kleinste.

00:08:16: Und der Drei zwanzige ist dann gleich das Komosoma.

00:08:18: Und Sechs ist eben dort so ein bisschen ... Also recht ein grosses, recht wichtiges Komosom in diesem Sinn.

00:08:24: Und sie hat uns dann gesagt, das ist eigentlich der Langenarm vom Komosomm.

00:08:27: Das Komosomme hat einen kurzen langen Arm, dass er eigentlich komplett verdoppelt ist bei unserem Kind.

00:08:34: Jetzt im Mosaik haben Sie uns gesagt, die Mosaike bedeutet nicht alle Komosomen sind betroffen, sondern über die Hälfte.

00:08:40: Das ist schon relativ komplex.

00:08:42: Die Chromosomen sind dann im ganzen Körper verteilt und es kann sein, dass die Chromosome betroffen sind z.B.

00:08:48: vor allem im Hirne-Sinn oder vor allem in den Beinen.

00:08:51: können wir alles sein.

00:08:52: Das ist schwierig zu sagen nachher.

00:08:57: Was hat das für Auswirkungen diese Chromosomeveränderung?

00:09:00: Wir haben uns noch in diesem Gespräch nicht so genau sagen können.

00:09:05: Sie sagten wie gesagt ... Auf sie oder in dem Sinne der Mikrocephalie gibt es wahrscheinlich einen Zusammenhang mit dem.

00:09:12: Leber Tux, dass die Musen sie noch ausschliessen können, weil sie negativ waren.

00:09:15: Das ist dann ausgelassen?

00:09:18: Sie haben durch den Zusammenhang gemacht und hat den kleinen Kopf mit einer Komposomenstörung in diesem Sinn zusammengehalten.

00:09:23: Aber sonst konnten sie uns nicht viel sagen.

00:09:30: Ich fühle mich auch erst mal völlig ... Ja.

00:09:31: Stellt euch mir eine wahnsinnige Schwierigkeit

00:09:33: vor.

00:09:34: Wir waren erst mal eben von der Diagnose gestockiert und haben dann auch gefragt, was wir noch mehr Infos bekommen.

00:09:43: Er hat gesagt, wir können schon im Internet schauen, aber werden nichts finden.

00:09:48: Ich fand es okay, da ist jetzt etwas schwierig für uns.

00:09:51: Ja klar, sie sind werdende Eltern und kommen da keine Informationen über.

00:09:55: Und dann bin ich heim und habe sofort meiner Frau ein Herz in den Grabs angeläutert und gesagt, was machen wir jetzt mit dem?

00:10:00: Und sie hat gesagt, sie finden es auch sehr schwammig, wenn man die Informationen, die wir bekommen haben, zweitmeinig einholen

00:10:07: würde.

00:10:07: Man sagt mal, das müssen wir, also weil eben ... Sie können sagen, es kann von ganz mild zu schwer sein, es ist wie alles.

00:10:14: Aufgrund davon hatte sie kein Datenmaterial.

00:10:17: In diesem Genetisch-Entschiduts jetzt.

00:10:19: Das ist nicht so, dass sie es einfach so nichts haben können sagen.

00:10:21: In dem Sinne, Sie konnten es aber wirklich nicht sagen, weil sie keine vergleichbare Fälle bei ihnen sind in den Daten.

00:10:26: Ah okay also

00:10:27: das kommt sehr selten bis gar nicht vor?

00:10:30: Es ist sehr

00:10:32: selte.

00:10:33: Natürlich eben alle Homosomen verändern auf jedem Homosom sind individuell und sehr selter oder?

00:10:38: Er ist sehr ein seltener Fall.

00:10:39: Die eigentlich die typischen sind ja... Die, die man bei den Nackenfaltemessungen sieht oder im Blut beim Nebtest.

00:10:47: Das sind die, die wir hier hören.

00:10:52: Die anderen sind meistens recht individuell, weil es auch einfach zufällig entsteht.

00:10:58: Und dann haben wir aber diese Zweite Meinung eingeholt.

00:11:02: Wir müssen umtelefonieren bis sie in den Sinn

00:11:06: gekommen ist.

00:11:07: Ärzte im Arzt müssen sie suchen.

00:11:09: Genau, ein anderes Genetisch-Institut haben wir uns gesucht, der unsere Frauenärzte nicht empfohlen hat.

00:11:14: Und dort bekamen wir gerade die gleichen Woche noch am Freitag den Termin.

00:11:19: Dort nahm meine Schwestern mit, weil sie Biologin ist und dann habe ich gefunden ... Sie hat noch etwas von dir zu wissen, genau über so komische Omen.

00:11:26: Ja.

00:11:26: Wir kenne uns einfach zu wenig aus.

00:11:30: Einfach so ist es, das ist so was!

00:11:32: Dann hörst du mal in der Schule.

00:11:33: Man kann nichts

00:11:34: darunter vorstellen.

00:11:36: Wenn eine Fachperson über das schwätzt, dann denkst du, okay ... Und jetzt?

00:11:41: Natürlich!

00:11:41: Das ist etwas Komplexes.

00:11:44: Ich fand, ich kann mich im Sieben mitführen, wenn sie spezifische Fragen stellen können, weil ich zu wenig Wissen habe.

00:11:51: Dann sind wir am Freitag heute Abend.

00:11:53: Mein Mann und meine Schwester.

00:11:55: Dann haben wir wie ein Gespräch nicht bei der Frau Rauch.

00:11:59: Aber sie kommt noch dazu.

00:12:01: Es ist ja speziell, dass ihr die Folgen gehört habt.

00:12:06: Sie haben uns als erstes ein Stammbaum um den Lappen gefolgt und dann haben wir auch wieder festgestellt, es sei eigentlich nichts in der Familie.

00:12:13: Dann haben sie uns noch einmal gesagt, aufgrund dieser Ergebnisse von dem anderen Institut haben sie bei ihnen gesucht in den Datenbanken und im vergleichbaren Fall mit weniger ... Duplikation, also wenig Verlängerung gefunden.

00:12:28: Sie haben eigentlich Tests nicht nochmal wiederholt, sondern sie haben einfach die Ergebnisse vom ersten Schritt interpretiert.

00:12:35: Genau, es war relativ klar, weil der Kommossummefeller so gross

00:12:39: war

00:12:40: und dann haben sie wie bestätigt.

00:12:43: Dann haben sie uns eben gesagt, dass sie andere Fälle haben ... Also die Daten gefunden, die sogar kleinere Veränderungen sind und bereits das schwerste Auswirkungen aufs Kind haben.

00:12:55: Schwere kognitive Auswirkung, Schwerhörigkeit und Fehlfunktionen der Augen, Anomalie in den Gesichtsstruktur, Herzfehler im Mundschwechchen, Hirnfällebildungen, Organfällebildungen, Wachstumstürungen, Versteifung von den Gelenken.

00:13:11: Das war so ein bisschen ... Das ist jetzt relativ ein komplexes Diagnose.

00:13:15: Sie konnten uns nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass hier alles auf unser Kind zutreffend wird.

00:13:20: Das

00:13:20: kann man ja wahrscheinlich nie so richtig haben.

00:13:22: Ja,

00:13:23: weil es ist eben im Mosaik.

00:13:24: D.h.,

00:13:25: es kann irgendwo in den Körper die Homosomastürigkeit irgendwie etwas zentriert sein, z.B.

00:13:31: beim Kopf oder so.

00:13:33: Und aufgrund der Ultraschalluntersuchungen vorher haben wir auch solche Sachen, die ich jetzt aufgezählt habe.

00:13:38: Die können wir halt wie auch nicht sehen... Nein,

00:13:40: vor allem mit einem kognitiven Beitrag.

00:13:42: Und sie ist ja einfach nicht.

00:13:44: Ja.

00:13:44: Außer der gleiche Opfer?

00:13:45: Ja!

00:13:45: Der wurde jetzt ein bisschen auffällig und darum hat man überhaupt etwas gesehen in diesem Sinn.

00:13:50: Ja... Und da war es so ein bisschen okay, das ist wieder ganz eine andere Information.

00:13:55: also wir sind auch bei dieser Gespräche auch nicht, weil ich einfach auch eine Klarheit habe oder weil ich wollte wissen ... Was heisst

00:14:02: das jetzt

00:14:03: auch?

00:14:03: ... was heisst er für uns und auch irgendwie schon einen Hoffnungsschimmer dass vielleicht uns sagen, hey wir haben den Fall wo gut leben in diesem Sinn muss Gleichkeit oder etwas Ähnliches so.

00:14:14: Und da ist uns halt wieder mit dem genommen worden, weil wir eben ... Sie haben uns dann auch gesagt, dass die Homosomenschörungen in diesem Sinne, wenn es bei allen Homosomen wäre vorkommen, gehen sie davon aus, der Kind wäre nicht entstanden in diesem Sinnen.

00:14:26: Es ist überhaupt mit dem Leben für Einbau jetzt in dem Sinn das Nicht-Bei-Alle-Homosome ist teuerig vorliegt.

00:14:32: Okay.

00:14:32: Ja und dann haben die Informationen übergekommen in ihm an?

00:14:37: Dann ist er mal zuerst einmal... Ein bisschen im Schock und weiss gar nicht so richtig was.

00:14:40: Total in einem Schockmodus waren wir dann, also ... Und meine Schwester fragten mir noch mal so unglaublich zuvor.

00:14:46: Also das ist jetzt wirklich alles... Sie sind ja auch aufgeschrieben bei diesem Sinn einfach zum Normalsichern gehen.

00:14:52: Da ist es jetzt so in dem Sinn oder?

00:14:54: Das ist jetzt nicht irgendwie

00:14:54: ein

00:14:55: Kassi oder so.

00:14:58: Und dann ging die Ärztin nach außen und kurz vor hat sie mich gefragt, ob ich die Schwangerschaft fortsetzen möchte.

00:15:06: Dann habe ich gesagt, ja.

00:15:07: Und dann ist sie rausgekommen und überlegt mich, dass das ein total anderer Ausgangslag

00:15:13: ist.

00:15:13: Sie haben wahrscheinlich bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht überlegt, dass diese Option wäre?

00:15:17: Genau, es war überhaupt keine Option für uns.

00:15:20: Sowieso nicht für mich gerade im persönlichen einfach immer gefunden, wenn jetzt mein Kind ein Leben zu werden zu leben.

00:15:26: Das ist ein schwieriges Wort finde ich.

00:15:28: Oder wie leistet er denn da aus?

00:15:31: Dann gehe ich den Weg mit meinem Kind.

00:15:35: Sie haben eigentlich schon vorher die Form der ersten Kinder Gedanken darüber gemacht.

00:15:39: Natürlich!

00:15:39: Was wäre, wenn das Kind ein Beiträchtig

00:15:41: war?

00:15:41: Genau, da haben wir uns gemacht und wie gesagt haben so lange, dass jetzt ein fröhliches Leben in diesem Sinn kann, mit dem sein Lebensqualität hat, dann gehen wir natürlich auf den Weg mit unserem Kind.

00:15:52: Weil ich jetzt auch aus meinem bauflichen Hintergrund halt so viele schöne Momente, unsere Leistungsnutzenden, wo dann auch ... Ja, man muss sich so viel daraus lernen, also die Vielfalt von diesen Personen.

00:16:03: Und dann habe ich immer gefunden, dass wir nie in diesem Sinn so Licht gegen Schwangerschaft entscheiden.

00:16:12: Das finde ich auch schon mega wertvoll, dass du gut bist!

00:16:17: Arbeit ist mir soziale.

00:16:18: Du kennst den Umgang damit, aber dass ihr das trotzdem vorher als Paar überlegt habt ... Was ist wenn?

00:16:25: Ich meine, es gibt ja viele Berliner, die sich gar nicht überlegen, weil sie einfach davon ausgehen.

00:16:28: Ja, der wird schon gut kommen und nur schon das finde ich sehr wertvoll, dass er euch schon mal überlegt hat, wie wir ihn weggehen

00:16:34: wollen.

00:16:34: Das ist halt so!

00:16:35: Man geht immer davon aus, dass es eben gut kommt.

00:16:37: Man denkt nie mehr in dieser Lage, dass man dann nicht gut kommt... Da hast du den schlimmsten Albtraum vorgestellt und dann bist du da drin.

00:16:43: oder was machst du denn?

00:16:46: Das war auch schwierig für uns.

00:16:49: Ja, auf jeden Fall.

00:16:50: Als wir am Gespräch entschieden haben, die Schwangerschaft abzubrechen.

00:16:56: Es ging so schnell.

00:16:57: Wir waren in dem Gespräch und sie fragten sich erst

00:17:03: mal.

00:17:03: Ja, und dann war ich total überfordert.

00:17:04: Ich fand auch, das ist der ganze Ausgangslag, den du uns gesagt hast hier.

00:17:09: Oder wir haben sie mit der Information nicht genau, was da heisst.

00:17:12: Das haben

00:17:14: die

00:17:14: eigentlich uns gesagt, was es heisst?

00:17:17: Magst du noch etwas mehr von diesem Moment erzählen in dem Gespräch?

00:17:20: Wie habt ihr einen Rheumoment genommen?

00:17:23: als Paar vielleicht mit deiner Schwester nochmal ...

00:17:25: Es ging wie eben raus und hat uns ein Moment gelassen.

00:17:28: Und dann haben wir uns kurz abgesprochen und gesagt, ich kann da nicht.

00:17:33: Ich habe einfach die Last auf mich gespürt und gesagt – also ich kann das auch nicht!

00:17:39: Ich habe nie diese Worte ins Wohl genommen.

00:17:43: Ich will in diesem Sinne die Schwangerschaft abbrechen, weil das nicht die richtigen Worte sind.

00:17:47: Weil ich will ja diese Schwangersschaft nicht abbreche.

00:17:49: Aber ich muss in dem Sinn.

00:17:51: Aus unserer Sicht halt der, was uns jetzt gesagt wurde ist… nicht mit dem Leben, das wir für unser Kind uns wünschen.

00:18:03: Wir haben es schwierig vorgestellt und wissen auch nicht, wer es gewesen wäre.

00:18:08: Das

00:18:08: ist eine andere Frage, sonst traut sich sie fast nicht zu fragen.

00:18:11: aber es wäre ja noch ein kleiner Prozentsatz hier, dass ... ein glückliches Kind geworden wäre, eventuell.

00:18:20: Da weiss man so wie nicht.

00:18:21: Aber es hat viel für uns der Gegend gesprochen.

00:18:24: Mit den ersten Diagnosen konnten wir diese Entscheidung nie fällen.

00:18:28: Das heisst das könnte auch gut kommen und sind relativ gut.

00:18:32: Wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind im Rollstuhl schwer kognitiv ist ... eingeschränkt und vielleicht auch noch blind oder gehörlos.

00:18:43: Und dann irgendwie im Mundschwäche noch krank die ganze Zeit, habe ich mir nicht vorstellen können, dass das ein lebenswertes Leben ist?

00:18:50: Auch wenn es schwierig ist.

00:18:51: Ich konnte mir persönlich nicht vorstellen.

00:18:54: Ja, ja.

00:18:55: Das kann man durchaus nachvollziehen.

00:18:58: Darf man fragen, was hat dein Partner dazu gesagt?

00:19:01: Dein Mann?

00:19:02: Er fand eigentlich, er geht mit mir in diesem Sinn.

00:19:05: Also er hat sofort gesagt ... Es ist deine Entscheidung, aber ich unterstütze dich total.

00:19:09: Ich gehe mit dir und schausse endlich ist es auch wirklich nur meine Entscheidungen.

00:19:14: Entscheidungen sind mir nicht begründet.

00:19:16: Das ist eben kein Leben, das Qualität hat sondern einfach Nicht-Zumutbarkeit für die Mutter.

00:19:24: Ist ein eigenes Argument, dass wir überhaupt den Abbruchssport noch hervorführen

00:19:28: können?

00:19:29: Ja, weil für diesen braucht sie dann eigentlich auch... medizinische Gründe, dass wir das oft machen.

00:19:35: Aber ich finde es trotzdem sehr wertvoll, dass ihr euch da einig war.

00:19:40: Das ist ja das, was man sich durchaus vorstellt und auch wünscht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in einer Partnerschaft schwierig ist, um sich das vielleicht auch als Mann anzustellen, wo das Kind nicht bei sich im Buch hat oder sich dann auch ein Leben so vorzustellen.

00:19:52: Aber eigentlich umso schöner, wenn ich euch direkt ...

00:19:56: Ja, für ihn war es natürlich ganz anders.

00:19:59: Er ist nicht schwanger gewesen und hat gesagt, dass er seine Entscheidungen begonnen hat.

00:20:04: Du musst sie unterstützen, weil du entscheidest, wie du fühlst.

00:20:10: Genau.

00:20:12: Ich habe mich dann aufs Herz und auf das Hirn gelassen, wenn ihm die Intuition nicht mehr sagt ... Nein, ich sage zu dem Sinn.

00:20:21: Wenn es so schwer war.

00:20:22: In diesem Moment ... Du kannst nicht die Entscheidung haben bei einem Hundertprozent sicher sein oder du kannst

00:20:27: ja nie sein.

00:20:27: Das kannst du auch nicht.

00:20:28: Ich war wirklich so viele Mal am Schwanken dann wieder.

00:20:33: Aber du hast keinen anderen Weg und musst diese Entscheidung fehlen.

00:20:35: Dann hast du das Gefühl, dass du mit deinem Körper eine andere Dimension gehst.

00:20:40: Du schweigst auf dich oben daneben.

00:20:42: Weil du hast das Gefühl du kannst da gerne entscheiden.

00:20:45: Und damit zum Schutz gehst du in einen Fight-Flight-Modus.

00:20:49: Probierst du ihn rauszunehmen?

00:20:50: Ja.

00:20:51: Weil die Beläschung nicht aushaltig ist sonst...

00:20:54: Du funktionierst einfach

00:20:55: so.

00:20:55: Genau, und dann bist du immer da unten.

00:20:58: Und zu den nächsten paar Tagen war es schwierig.

00:21:00: Wir hatten noch mit Zürich, Universitätsspital Züri telefoniert.

00:21:07: Sie haben uns eigentlich weiter begleitet.

00:21:11: Sie wurden dort überwiesen.

00:21:13: Dort hatten wir auch diverse Gespräche noch.

00:21:18: Nur ein Ultraschall und alles, um abklären.

00:21:21: Hier haben wir Gespräche, wie es geht jetzt weiter oder?

00:21:25: Sie waren in diesem Gespräch gewesen, wo sie Entscheidungen gefällt hatten.

00:21:27: Und dann gab er aber noch mal eine Zeit mit Untersuch,

00:21:32: Gesprächen

00:21:32: mit Sachen.

00:21:33: Das

00:21:33: ist ja eigentlich noch einmal ... Bis zu der Geburt ging nichts mehr.

00:21:38: Es war

00:21:38: natürlich auch über Weihnachten zusätzlich noch.

00:21:41: Für mich war es auch gut, dass es nicht direkt gewesen ist.

00:21:45: Aber das wäre eine Übersprungshandlung.

00:21:47: Wir hatten schon

00:21:49: noch mal Zeit für die Entscheidung, nicht nur zu überdenken, aber etwas sacken zu lassen?

00:21:55: Ja, das war ganz wichtig.

00:21:56: In

00:21:57: diesem Moment bist du total ... Weisst du, wo der Kopf steht und alles.

00:22:02: Auch um sich psychisch und physisch auf die Geburt vorbereiten zu können.

00:22:07: Und ja, auch ein bisschen Abschied in dem Sinne war wichtig.

00:22:11: Dass man nicht einfach am nächsten Tag für mich nicht ging.

00:22:15: Das macht es

00:22:16: auch nicht.

00:22:17: Sie sagen es auch wirklich.

00:22:18: Sie löhnt sich dort bewusst, weil sie aus der Fahre gesprochen.

00:22:22: Wenn wir nicht die Ersten sind, die so etwas entscheiden müssen, haben sie das bewusst so gemacht.

00:22:27: In dieser Zeit ist aber nie der Fall gewesen, dass er euch denkt und uns entscheidet doch fürs Kind.

00:22:34: Tatsächlich ... Das ist die seistische C-Dreuzwanzigste, der Dezember.

00:22:38: Es war noch eine Ethik-Code, in der man entscheiden muss, ob wir hier durchführen dürfen oder ob

00:22:45: es

00:22:46: den Weg mit uns geht.

00:22:47: und wenn ich kurz vorhin bin nach Hause gesehen habe, denke ich, ich muss abbrechen, ich kann da nicht.

00:22:52: Dann haben sie wirklich gelitten und sie hatten gesagt, dass sie uns palliativ begleiten würden.

00:22:59: Ich wusste nicht, dass diese Optionen gibt.

00:23:01: Es gibt aber eigentlich die Option von Veto Zied Und das ist eigentlich eine relativ unmenschliche Option, weil du dann eigentlich den Foto aus dem Buch hinein musst töten.

00:23:11: In diesem Sinne und noch auf die Welt bringen.

00:23:13: Ich habe eigentlich gemerkt, dass es eine einzige Option war.

00:23:17: Und für mich war es nicht so wie ich.

00:23:19: Das

00:23:20: geht einfach nicht mit mir.

00:23:23: Mit meinen Wertvorstellungen geht einfach nichts mehr.

00:23:25: Aber kurz vor dem Telefon habe ich mich gefunden, dass ich nein muss abbrechen.

00:23:29: Dann haben sie mir gesagt, variativ betreuen.

00:23:32: Das heisst, wir leiten eine Geburt ein und das Kind kommt auf die Welt.

00:23:36: Und dann wird es mir so, dass einem Kind gut geht in diesem Sinn begleitet?

00:23:41: Also sozusagen eine ganz normale Geburt, einfach viel zu früh mit dem Wissen aber, dass das Kind nicht überlebensfähig ist.

00:23:51: Genau, ja.

00:23:51: In diesem Status der Schwangerschaftenweide kam nachschlussendlich schon in den sechserzwanzigsten Wochen auf die Welten.

00:23:57: Ist das Kind eigentlich überlebensfähig?

00:24:01: Ja, so knapp.

00:24:03: Aber man muss die Interventionen in diesem Sinn beatmen und alles.

00:24:07: Und dann ist es wie der Weg, dass aber friedlich in dem Sinn kann gehen.

00:24:12: Das ist dann einfach so diese Option.

00:24:15: Weil es irgendwie gangbar ist ... Es ist nichts ... Nein,

00:24:19: es ist sowieso nichts

00:24:19: Schösses.

00:24:21: Sowieso schliess.

00:24:22: Ja, auf jeden Fall.

00:24:23: Aber es wäre also zu sagen den Weg.

00:24:25: Man bringt Kinder auf die Welt Anstatt dass man es halt an die Beatmix Maschinen gibt.

00:24:31: Darf's

00:24:31: wie bei einem sein und dann darf ich einschlafen?

00:24:33: Ja, genau.

00:24:34: Einfach auch möglich, wenn merkt ihr das Kind ein Kalt oder es tut ihm etwas weh oder so, kann man weitervenieren.

00:24:39: Aber das ist ja bei uns nicht notwendig gewesen, weil er sowieso still auf die Welt gekommen

00:24:43: ist.

00:24:43: Okay, ja.

00:24:44: Genau... Ja...

00:24:49: Ich tue mich schwer mit den Zwischenfragen, denn wir sind so viele Aspekte und so viele Fragen, die sich da auftunten.

00:24:57: Also wir haben dann gleich In diesem Fall für den Weg entschieden, obwohl ihr in dieser Zeit auch über die Zweifel vielleicht noch mal hinkam.

00:25:05: Aber diese Zweifels sind eher wegen der Methodik dann auch gewesen oder wenn nicht richtig verstanden werden?

00:25:12: Ja natürlich auch sonst.

00:25:14: Man kann sich wie nie ganz sicher sein aber man muss sich dann entscheiden und ich glaube bei dem Status von Schwangerschaft ist das Kind schon relativ groß.

00:25:22: Ihr habt es auch schon gespürt immer.

00:25:25: Wie auch gemerkt, dass irgendwann ... Es wird immer schwerer ... von Tag zu Tag ist es immer schwerer geworden.

00:25:30: Und wie ich mal den Impuls hatte, muss man jetzt durch.

00:25:34: Also dann musst du einfach... Ja?

00:25:38: Wie hast du dir am liebsten gesagt, das ist wie so ein Film oder so ein Horrorfilm, wo wir gerne stopptrocken wollen

00:25:44: und

00:25:44: pausen einfach aus der Situation raus.

00:25:46: Aber du kannst ja nicht, du musst schon

00:25:48: anfangen.

00:25:48: Du musst entscheiden!

00:25:50: Und darum müssen wir auch... Oder viele Momente waren auch dramatisch natürlich.

00:25:53: Ja, das glaube ich sofort.

00:25:55: Wo musst du aufarbeiten?

00:25:58: therapeutisch, wo dann auch wieder muss wie integrieren.

00:26:02: Du weisst es wie von dir abgestoßen sind so ein bisschen das Ausschutz auf die Situation gerne ausgehalten hat und jetzt muss ich langsam wieder die Eingliederung zu mir gehören oder?

00:26:14: Ja also in der Rezit waren wir im Überlebensmodus und haben einfach gehandelt aber... Das Rationale zu verarbeiten, das kommt ja erst

00:26:24: jetzt.

00:26:24: Da kommt ganz langsam immer wieder.

00:26:26: Dann kannst du nicht in diesen Momenten.

00:26:30: Zum noch mal zurückhofft die Zeit, ihr hattet vom Ethycrank gehört, es gibt diese Option mit der Geburt.

00:26:37: Magst ... ... von der Geburt zu erzählen?

00:26:40: Mhm, kann ich.

00:26:41: Als Sie mir gesagt haben, sie würde uns palliativ betreuen, bin ich auch das erste Malig, aber die ganze Zeit war ein bisschen erleichter, dass wir einfach eine süße Option geben.

00:26:50: Dann habe ich gefunden, dann könnte ich irgendwie mit mir vereinbaren, weil es andere hätte wie nicht können.

00:26:57: Ich finde, komm mal, dann gehen wir an den Weg, oder?

00:27:01: Ja!

00:27:02: Und dann war es halt kürzlich.

00:27:03: Es waren halt Weihnachten.

00:27:05: Wir haben dann noch irgendwie versucht so etwas... Aber es war auch schwierig.

00:27:13: Man war einfach die Anwesung.

00:27:15: Gleichzeitig gab er noch ein anderes

00:27:17: Kind,

00:27:17: der mir gerne Weihnachten geführt hat.

00:27:21: Vielleicht hat das aber auch geholfen zu sagen, wir möchten normales Leben noch für einen anderen

00:27:27: Kind sein.

00:27:28: Wir hatten gerade keine Lust zu Weihnachten feiern.

00:27:30: Wir sind so Null in den Stimmungen und anders leuchten die Kinder an, wo sie dann einfach wohnen wollen.

00:27:36: ... ablenkt.

00:27:39: Mit dieser Situation haltet man.

00:27:41: Man muss dann auch die Struktur aufrechterhalten für ein Kind, der schon da ist.

00:27:45: Weil das ist einfach eine Kirche mit seinem Ekel in einem Loch und nicht mehr führen.

00:27:49: Du musst am Morgen aufstehen... Und dich den Tag genau gleich bestritten, weil ihr das Kind braucht ja

00:27:54: auch.

00:27:55: Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch irgendwie diese Stütze oder eure Stützungen gegeben hat.

00:28:01: zwischen molliertem Händen Das Kind und das Leben wir eigentlich

00:28:05: weiter.

00:28:06: Ja, es war wirklich ganz wichtig für uns.

00:28:08: Also nicht nur unser Kind, natürlich auch die Familie, die uns unterstützt hat, Freunde alles.

00:28:13: Unseres Umfelds, was uns so unterstützt haben.

00:28:16: Und vor allem schon unser Kind.

00:28:19: Er hat dann nicht viel mitbekommen, er hat einfach weitergemacht oder?

00:28:23: Und er ist doch ein bisschen ... Ja, eine extreme Stütze kann man schon

00:28:26: sagen ja.

00:28:27: Schön!

00:28:30: Dann ist es aber in dem Handel nach Weihnachten...

00:28:32: Ja, genau.

00:28:34: Wir gingen am fünfenzwanzigsten Jahr in den Spital.

00:28:35: Dort musste ich eine Tablette nehmen und habe mich darauf vorbereitet.

00:28:40: Aber das war eigentlich nicht einleitig.

00:28:41: Es wäre schwierig auch für die zukünftigen Jahre, wie wir in der Erinnerung haben an Weihnachten den ganzen Prozess angefangen.

00:28:52: Wir haben uns dann gegen entschieden.

00:28:56: Und auch die ersten Seite ... für sie schwierig in diesem Sinne.

00:29:00: Es war schon schwierig, und gleichzeitig wollte man es nicht wieder eine Woche lang aussen zögen.

00:29:07: Und dann ging man nach dem Spital.

00:29:12: Gleichzeitig war es noch eine Familie fest, ein Weihnachtsfest, wo wir den Kleinhalten abgeben mussten.

00:29:20: Meine Eltern waren da, haben wir ihn dort abgegeben.

00:29:22: Das war der Moment, an dem wir da sind ... Alle sind am Vier und wir müssen auf Zürich fahren.

00:29:28: zu dieser Einleitung.

00:29:29: Es ist total surreal, es ist so richtig.

00:29:34: Ich wollte niemanden sehen weil ich nicht über dem Stimmig in diesem Sinn vermisse.

00:29:39: Weil uns geht's gerade so schlecht oder?

00:29:42: Die anderen dürfen jetzt gleich feiern, wenn es uns nicht gut geht.

00:29:47: Es war auch ein spezieller Moment für mich.

00:29:50: Unsere ersten Kinder sind zurückzuladen und haben eine gewisse Zeit.

00:29:54: Denn die Einleitung geht nach dem zwischen den Eins- und Viertelg.

00:29:58: Je nachdem wie Dinger reagiert so?

00:30:00: Sehr

00:30:00: dynamisch.

00:30:02: Ich wusste noch nie länger als ein, acht Trennt von meinem Kind.

00:30:06: Da kommt dann auch

00:30:07: noch

00:30:07: zu!

00:30:08: Das ist etwas Spezielles und die hat er auch mega vermisst.

00:30:10: Ja klar!

00:30:11: Und der hat mich natürlich auch...

00:30:12: Ja, logisch.

00:30:13: Da war es doch ein bisschen ja auch eher, du bist nicht dabei.

00:30:17: Aber bei mir war es natürlich eine riesige Stütze, da war es in die ganze Zeit dabei.

00:30:21: Am Samstag waren wir auf Zürich, dann haben wir eigentlich diese Einleitung gestartet mit Tabletten.

00:30:25: Dann muss man sie dann starten, genau.

00:30:29: Und dann ist eigentlich relativ lang noch nicht so viel passiert in diesem Sinn.

00:30:33: Ich kenne das schon ein wenig ... von meiner ersten Geburt, wie die Geburt an sich funktioniert.

00:30:38: Das ist eine andere Ausgangslage.

00:30:40: oder wenn nicht der Körper sagt jetzt geht es los, sondern ...

00:30:43: Wenn das eingebläht wird?

00:30:44: Genau,

00:30:45: wenn einfach raus.

00:30:46: Ja, irgendwie etwas stark eingreifen wird und ich habe auch gemerkt, dass wir körperlich sowieso schon nicht so gut gegangen sind.

00:30:52: Wir haben natürlich auch schon in einem Zustand in den Geburten drin, wo jetzt nichts ... Wie süß ist es?

00:30:58: Kann man sich darauf vorbereiten, macht noch Übungen und kann für ihr vorher noch ein bisschen schlafen oder sich etwas erholen.

00:31:05: Und dann kann ich schon ... Habe ich nicht gewonnen.

00:31:08: Noch einen

00:31:08: Moment, kannst du das nicht?

00:31:09: Nein, jeder konnte einfach nicht mehr gut schlaffen.

00:31:12: Ich war schon in einer Arm-Mode.

00:31:14: Und der Eingreiff von außen ist für den Körper auch eine mega Belastung.

00:31:20: Da haben wir gemerkt, wie am Samstag in der Nacht die Wehen angefangen.

00:31:26: Dann ging es eigentlich gut und wollte dann eine PDA, weil das zur Schmerzsünderung während der Geburt beiträgt.

00:31:33: Und dann einfach aufgrund von dem, dass ich gewusst habe, sie brauchen einen Zugang sowieso später.

00:31:39: Ja!

00:31:39: Und auch eben zum Schmelzen natürlich... Und dann hat die eigentlich ziemlich gut gewirkt sehr.

00:31:45: Die Wehe ist ein wenig aufgehört.

00:31:48: Weil die Wehe aufgehörten, hat sich wieder die Prozesse ein Schritt zurückgegangen.

00:31:53: Das ist wie ein Muttermunisch für den Zugang.

00:31:56: Dann gab es noch recht viele WM-Mittel.

00:31:59: Und dann hat die PDR zu einem Zeitpunkt aufgehört wirken, und dann habe ich wirklich so eine Stunde lang Schmerzen gehabt ... Wir kennen das von der ersten Geburt.

00:32:09: Das sind schon starke Schmerze.

00:32:11: Aber diese sind

00:32:11: wirklich ... Über das noch nicht diskutieren?

00:32:13: Es

00:32:14: war wie nicht aushaltbar.

00:32:17: Ich will in Kaiserschnitt.

00:32:18: weil ich es wirklich nicht mehr ausgehalten habe.

00:32:20: Dann ist das nicht gemacht, oder?

00:32:22: Und aussendlich kam er dann auch in die Partie, wo man den Schmerzmittel aufgetan wollte und dann kam er aber schon auf die Welt.

00:32:27: Ah okay!

00:32:28: Das ist dann gleich schneller gegangen...

00:32:31: Ja genau, weil von der Muttermunde muss sich ja nicht so gross öffnen wie jetzt bei einer Symptomiengerechtengeburt.

00:32:38: Weil das

00:32:40: Kind einfach kleiner ist.

00:32:41: Genau.

00:32:42: Und dann kam sie am Sonntagabend auf die Welte an.

00:32:46: dem Stil

00:32:47: Ist sowieso schon ein querter Geburt dann?

00:32:51: Verstorben, genau.

00:32:52: Man weiss nicht genau, wer in dem Sinn ist, aber man ist halt einfach tot auf die Welt gekommen.

00:32:57: Ja, es ist irgendwie im Nachhinein ... In diesem Sinn hat er noch gelebt.

00:33:01: Ich weiss auch nicht, ob's dann noch schwieriger gewesen wäre.

00:33:03: Dann hast du ja dann entzündet, dass das Kind am Leben gehalten wird.

00:33:07: Auf

00:33:07: jeden Fall, ja!

00:33:08: Aber er war auch schön, wenn wir so nachdenken können lernen.

00:33:12: Nicht mehr so im Bewusstsein oder für ihn nichts im Bewussten.

00:33:18: Und dann haben wir schon zu mir geleitet.

00:33:21: Auf die Puste, wie normal den Kindern angeguckt werden.

00:33:27: Ja und er ist ja alles dran!

00:33:30: Es ist ein

00:33:31: vollständiges Baby, das ist einfach noch klein oder?

00:33:35: Auch jetzt ist es nicht aufgefallen, dass sie in der Nachsage im Freundin gesagt haben, der Kopf ist viel zu klein, dann fällt sich auch auf.

00:33:41: Aber der Kopf ... Ich war im Vergleich zum Körper normal, weil in diesem Stadium ist der Kopf normalerweise viel zu gross.

00:33:46: Es ist wie nicht aufgefallen, es war einfach so ein kleiner Mensch.

00:33:52: Ja und dann habe ich weh nicht viel Zeit gehabt, denn sie mussten platzenten.

00:33:57: Die Schuhe müssen auch noch?

00:33:59: Genau, weil das ist wie beim Stadium von der Schwangerschaft kommt die meistens nicht vor allem eingelagert alles.

00:34:05: Die kommt nicht von selber.

00:34:07: Nachher habe ich nach zwanzig Minuten eigentlich schon etwas ... und die haben es halt darum auch den Zugang.

00:34:15: Ja,

00:34:16: ja.

00:34:16: Da habe ich

00:34:16: eigentlich voran angefangen zu denken, aber dann können sie Teilerkosen machen.

00:34:19: Und dann konnten sie aber diese Teilerkurse nicht machen, weil die PdA nicht mehr richtig funktioniert hat.

00:34:27: Dann haben sie Volllakose gemacht und das ist schon bei mir so ... Alles nicht an, bitte!

00:34:32: Ich habe gesagt, alles einfach, bitte keine Volllakos.

00:34:36: Du bist immer überlebensmodus und hast das Gefühl, wenn du noch eine Volllagose hast Dann bist du so... Ja, dann bist

00:34:43: du ganz weg.

00:34:45: Du wirst sowieso nichts machen oder du bist total ausgeliefert in diesem Sinn.

00:34:50: Sie haben auch gesagt, was für Auswirkungen das noch könnte, dass man die schlimmsten Konsequenzen noch alles sein könnte.

00:35:00: und ich habe gedacht, wir müssen da nicht unbedingt noch sagen.

00:35:02: Sie

00:35:03: müssen wahrscheinlich die aufklären,

00:35:04: aber eigentlich nicht kurz bevor es weg ist.

00:35:08: Da kann noch passieren

00:35:09: im Sinn.

00:35:10: Absolut ja!

00:35:11: Ich dachte, ich muss jetzt einfach durch.

00:35:14: Das muss ich auch noch machen und dann habe ich es geschafft.

00:35:16: Wir hatten vorgekehrt, dass man bei jemanden die Hand haben kann.

00:35:20: Mein Mann war nicht immer um.

00:35:22: Er war immer beim Kind?

00:35:23: Genau, alles beim Kind.

00:35:24: Als er so schnell ging, bekam ich keine Hand mehr.

00:35:27: Da war immer ein bisschen ... Man hätte manchmal eine Hand bekommen.

00:35:31: Das wäre eigentlich noch

00:35:33: schön gewesen.

00:35:34: Aber sonst kann ich wirklich nichts sagen in dem Sinne, das ist so gut, wir sind so gut betreut worden.

00:35:40: Die ganze Zeit auch so würdevoll.

00:35:41: Wir hatten auch Hebammen, die viel bei uns waren und sowieso ... Ja!

00:35:46: Wir hatten eine Connection, dass wir von Anfang an harmoniert haben.

00:35:50: Mit denen fühlten wir es total wohl.

00:35:52: Und weil sonst das ganze Team, also wir sind so gut begleitet worden.

00:35:56: Freut mich, mega zu hören.

00:35:58: Dann wäre ich auch noch das Schlimmste, wenn ihr dann irgendwie das Gefühl habt, ihr fühlt euch nicht wohl oder irgendetwas und das finde ich sehr schön zu hören!

00:36:04: Niemand hat aber irgendwas gesagt wegen unserer Entscheidungen anzuweifeln oder so.

00:36:08: Ganz wichtig.

00:36:09: Denn da wäre es schon etwas gewesen, was mit einem normalen Bruch hatte.

00:36:13: Wie Alex sagte, es waren eure Entscheidungen und wir wussten, dass es schwer war.

00:36:18: Wir

00:36:18: haben uns jetzt gegen ein Kind entschieden, sondern wir wissen, es war eine ganz schwere Entscheidung.

00:36:24: Niemand würde die Entscheidung machen, aber wir mussten es jetzt machen.

00:36:27: Wir begleitet euch in diesem Ganzen total neutral und das ist wirklich eine Würde von uns, wie sie mit uns umgegangen sind.

00:36:36: Das war wundervoll im Sinne.

00:36:39: Mega schön!

00:36:41: Und dann musst du erst einmal körperlich erholen nach so einem Eingriff und alles.

00:36:48: Und gleichzeitig

00:36:49: bist du natürlich ... Die Psychologie ist auch völlig am Ende und weiss gar nicht, wohin und wo man ist.

00:36:55: Es war noch

00:36:55: spannend.

00:36:56: Ich hatte dann wie nach der Geburt noch einen Moment, in dem ich ein bisschen entspannt war.

00:37:01: In diesem Sinne habe ich eine Geburt hinter mir gehabt und wir haben in diesem Sinn gekennen dürfen.

00:37:06: Das war auch ein bisschen ein schöner Moment.

00:37:09: Dann haben die Dörfer bei uns ... Ja?

00:37:13: Ich kann es nicht beschreiben.

00:37:14: Ein erstes Mal war das eine Erleichterung auf dem ganzen Weg.

00:37:17: Vielleicht

00:37:17: ein friedlicher Moment?

00:37:19: Ja, irgendwie so einen stillen, freilichen Moment für uns.

00:37:23: Mein Mann hat sich dann auch noch Zeit genommen zu einem Brief vorlesen, den ich geschrieben habe.

00:37:28: Weil ich halt in der Narkose war.

00:37:30: Ich hab mir die ganze Woche vorbereitet und eben so ein Brief geschrieben fürs Grab schon vorbereitet.

00:37:37: Und so etwas für mich.

00:37:39: Ich glaube auch ganz wichtig ... oder du dir auch die Zeit genommen hast, um das vielleicht vorzubereiten?

00:37:46: Ja, die haben wir bewähnt und noch gebraucht.

00:37:48: Wie gesagt, es wäre nicht für uns nicht passend gewesen, wenn sie es am nächsten Tag sehen würde.

00:37:53: Das hätte nicht gepasst,

00:37:56: aber für uns ist es gut.

00:37:58: Mit dem Gedanke auseinanderzusetzen und zu überlegen, was dir vielleicht gut

00:38:02: ist.

00:38:02: Ja sehr, ich habe auch viel Zeit für mich genommen, von denen ich für mich war.

00:38:06: Ich bin in die Kühe gegangen, obwohl ich eigentlich nicht mehr so religiös bin oder einfach gebraucht habe im Moment.

00:38:12: Wenn es eine Kraft gibt, dann ist es egal, was es denn ist...

00:38:15: Dass man sich wie diese Zeit nimmt, das ist mega wichtig!

00:38:19: Und dann bin ich aus der Narkose aufgewachten.

00:38:22: Jetzt hast du schon mal ein paar Schufen, bist total ... Es ist etwas vermirkt, weil er nach Kosen wirkt.

00:38:29: Er ist das Kind neben dir.

00:38:32: Sie sind sehr schön und haben einen A-Gleit.

00:38:36: Genau, ein A-Geleit in den Körper und so.

00:38:38: Dann wirst du in Surreal aufsehen mit deinem Mann und sehen, wie ich überhaupt bin.

00:38:47: Ich bin wirklich immer noch in dieser Situation.

00:38:49: Das ist ein Traum.

00:38:52: Was mache ich da eigentlich?

00:38:53: Nach dem Abend nach, sagte er, dass ich froh bin wieder wach.

00:38:57: Er wollte dann auch gefunden haben, ob es für ihn schwierig war zu sehen.

00:39:01: Ja klar, hat dann eine Situation mit dem Kind.

00:39:05: Aber du bist gleich noch im OP und macht euch vielleicht Sorgen?

00:39:10: Das ist für ihn das schwierige Moment.

00:39:12: Das kann man mir vorstellen.

00:39:14: Für mich war nicht der schwierigste Moment, weil er fast schon schön war, dass wir dürfen bei unserem Kind sein.

00:39:24: Und dann sind wir halt Nacht noch bleiben.

00:39:26: Ja,

00:39:27: Leben war schon oberes Sport und sie sagten mir ... Es wäre jetzt auch komisch gewesen, wenn es uns zu Hause geschickt hätte in diesem Zustand.

00:39:33: Aber es ist auch schön, dass wir die Zeit noch nicht hatten.

00:39:35: Ich nahm den Klett zu mir in der Nacht.

00:39:39: Am Morgen stand er auf und kamen noch die Hebammen, die wir so mögen haben.

00:39:45: Wir waren alles ganz tolle Hebamme, aber zu dieser hatte man einen speziellen Drockner.

00:39:49: Sie kamen

00:39:49: immer vorbei, um sich eine Werner Farbe zu scheiden?

00:39:53: Sie war auch so eine Person, die man gesagt hat, dass man nie mehr vergesst.

00:39:56: Und sie sagte, ich vergesse auch nicht mehr.

00:39:58: Es war mega speziell.

00:40:01: Mega schön!

00:40:02: Ja und dann kam der Seelsorger.

00:40:03: Er hatte auch noch ein paar Worte in diesem Sinn gesagt.

00:40:07: Das war auch sehr passend in dem Moment.

00:40:10: Wir sind wirklich ein ganz Spital, was für Infrastruktur wir haben.

00:40:15: Es ist wirklich top gewesen, alles zu schnell zu kommen und alles.

00:40:21: Ja.

00:40:22: Mega schön!

00:40:23: Und dann mussten wir wieder abscheiden.

00:40:26: Also gegen den Mittag war es, an dem man auf die Mietzwölfe gerogen hat.

00:40:31: Also so eine Traurung hatte und dort konnte man einen Stern gestalten.

00:40:36: Dann sah man mal die Ausmaß, wie viele Sterne da sind.

00:40:40: Wie viel

00:40:41: das vorher schon in dieser Situation war?

00:40:43: Oder hat ihnen ähnliche oder Sterne?

00:40:45: Meistens sind sie freiwillig gegangen, oder?

00:40:51: Bei uns ist es noch eine andere Situation, aber wie viele andere Betroffene älteren das mit Sternen.

00:40:56: Absolut!

00:40:57: Das sind schon irgendwie auch ja.

00:40:58: Ein bisschen erdrückend oder?

00:41:01: Und gleichzeitig vielleicht auch... Hat da das vielleicht auch nicht Kraft gegeben?

00:41:05: Apolfen und... Ja,

00:41:07: da war das Wichtigste zum Wissen zu wissen, dass wir nicht alleine sind.

00:41:10: Ich habe ihn dann auch überall gesucht, nach Informationen, nach Bericht, nach Podcasts von ähnlichen Betroffenen.

00:41:17: Es gab halt fast nichts mehr.

00:41:19: Das ist ein Grund, warum ich da bin.

00:41:22: Genau auch Leute, die in einer ähnlichen Situation sind, sagen, hey, halt mir geholfen!

00:41:27: Weil es bei uns vorgegangen ist und man nicht alleine ist.

00:41:30: Denn das ist schon eine sehr wichtigere Situation.

00:41:33: Man fühlt sich dann schon alleine.

00:41:34: Also ich finde es unheimlich wertvoll, dass du hier bist.

00:41:37: Ich

00:41:39: find's auch wertvoll für mich, dass ich darüber reden kann...

00:41:41: Ja, und ich glaube mit dem Gespräch oder eurer Geschichte machen der ganz vielen auch Mut.

00:41:47: Wo vielleicht so eine solche Entscheidung müsste treffen oder in einer solchen Situation kommen, also ich finde es wirklich unheimlich wertvoll.

00:41:53: Ja, danke vielmals!

00:41:54: Ich auch!

00:41:54: Also eben darum... Und ich bin auch da einfach zu erzählen, wer hat uns denn geholfen?

00:41:58: Und so, ja genau, das Ganze überstehe.

00:42:01: Und

00:42:02: dann nehme ich mir an, ist es ein bisschen der nächste Schritt gewesen, Beerdigung oder Abtankung zu organisieren.

00:42:07: Genau, nachher müssen wir den eigentlich verabschieden können.

00:42:10: Dann wurde es kühlt.

00:42:12: Und dann mussten wir uns entscheiden, wie wir jetzt die weiteren Schritte

00:42:17: haben

00:42:17: wollen.

00:42:18: Wir wollten gerne Gräbchen

00:42:19: haben.

00:42:20: Das ist möglich auf dem Freithof mit einer Urne.

00:42:26: Dann ging halt hier noch mal ... Wie lange war das?

00:42:29: Ein paar Wochen.

00:42:31: Es war auch über Silvester.

00:42:33: Ja, genau.

00:42:34: Man kam nach Hause und tritt gespürt, dass sie Silvestor war.

00:42:38: Es war so ein bisschen, dass meine Tante wohnt neben uns.

00:42:43: Okay.

00:42:43: Ja, in meinen

00:42:44: Enten.

00:42:45: Dass wir zu ihr gehen und einfach sein.

00:42:49: Also nicht mega vieren, sondern dort miteinander sein und nicht alleine sein.

00:42:53: Das ist

00:42:54: glaube ich ganz wichtig!

00:42:55: Und auch wahrscheinlich für uns andere Kinder, die irgendwie familiären Zusammenhalt sind und nicht allein.

00:43:00: Man ist zusammen aber ja eben gross vieren und man wahrscheinlich gar nicht.

00:43:03: Nein... Es

00:43:03: war auch noch eine andere Tante von mir, die eine ähnliche Geschichte hat wie wir, die dann auch mit mir geredet hat und gesagt hat, du bist nicht alleine in dem Sinn.

00:43:12: Das ist schon mega wertvoll gewesen.

00:43:15: Sehr schön!

00:43:15: Auch dass er in diesem Moment oder in so einem Moment nicht alleine

00:43:19: war?

00:43:19: Wirklich, da waren wir sehr froh.

00:43:20: Wir hatten so viele Leute um uns, meine Familie.

00:43:23: Also unsere Familien, die auch in diesen Moment einfach eingesprungen sind, die den Kleing genommen haben.

00:43:30: Ohne irgendetwas zu sagen, es ist ... Man macht alles, oder?

00:43:34: Das muss auch zusammen überstehen, oder?

00:43:38: Ja.

00:43:39: Gleichzeitig war noch ein Näheverwandter von uns im Spital mit einer ungegüssen Diagnose genau über Weihnachten.

00:43:45: Und dann war es so ... Jetzt ist es mal gut!

00:43:50: Solltest du in diesem Sinn etwas berufgehen dürfen.

00:43:53: Ich sitze auch bei dieser Person zum Glück.

00:43:56: Sehr schön.

00:43:57: Aber diese Weihnachtung ist wie so ... Wir schauen, wie man das nächste Jahr mit dem Umgang wieder aufkommt.

00:44:04: Man kann es nicht ändern, ob es Weihnachten oder Sausagemännchen

00:44:08: ist.

00:44:08: Das bleibt schwierig und gleichzeitig kann man sich versuchen an dieses Festzahlen zu halten, wo jetzt passiert ist.

00:44:15: Dass alle zusammenkommen sind, dass sie gespürt haben und nicht alleine sind, damit sie so viel Unterstützung erfahren haben.

00:44:21: Vielleicht klingt's auch ... Auch sie kann diese wertvolle Momente erinnern.

00:44:26: Ja, also da ist auch die Momente, wo es dann wieder so ganz klar wird, wann man eigentlich alles hat, wenn eine Familie voll unterstützt.

00:44:32: Das ist alles und so viele gute Kollegen.

00:44:34: Und das ist nicht zu verständlich.

00:44:36: Absolut!

00:44:36: Dann

00:44:37: merke ich mir so wie ein Wertvoll das hier ist.

00:44:40: Und es war mega schön, dass wir es gehabt haben, glaube ich.

00:44:42: Also auch ohne da... Es wäre vielleicht auch gegangen aber es wäre noch

00:44:47: schwieriger

00:44:49: gewesen.

00:44:50: Die Situation ist ein bisschen dreit worden.

00:44:53: Wenn sie mich nicht leidträgen müssen, waren alle andere rum.

00:44:56: Mega schön!

00:44:57: Ja und wenn mir persönlich geholfen hat, dann sicher therapeutische Unterstützung auch nicht?

00:45:05: Also den Fall habe ich noch eine professionelle Hilfe gesucht.

00:45:08: Also du dir oder ihr euch zusammen?

00:45:11: Ja also in mir gerade die Trauma aufarbeiten von der Geburt und alles... Auch sicher die Freunde waren ganz wichtig.

00:45:20: Mit ihnen auch das Gespräch führen und nicht in dem Sinne verurteilt werden, oder?

00:45:26: Also ich hoffe, dass niemand in deinem Umfeld gemacht hat.

00:45:31: Nein,

00:45:31: nein!

00:45:32: Aber man hat immer die Angst ... Die ganze Zeit habe ich immer Angst, dass jemand kommt und sagt, er verfällt euch eigentlich in diesem Sinn.

00:45:39: Aber der macht zum Glück niemanden.

00:45:41: Aber wir haben gleich immer diese Angst.

00:45:43: Dass man da irgendwie verletzlicher ist, Wenn du so etwas zeigst, dass sie das Toten aus der Bahn wirft.

00:45:48: Dann kann es halt sein oder?

00:45:50: Das

00:45:50: ist eigentlich beräuscht wie dich entschieden hast.

00:45:54: Also

00:45:54: ja, dass er jemanden einredet und dann ... Ja, ich glaube in dem Moment bist du bei diesem Sympfragil zu verletzlich.

00:46:00: Dass dann so etwas die Tüfe...

00:46:02: Absolut!

00:46:02: ... eine Tüfteufe

00:46:03: verletzen, oder?

00:46:04: Absolut.

00:46:05: Aber wenn man nie irgendetwas sucht, was alle gesagt haben, musst du hinter euch... Mega

00:46:11: schön!

00:46:11: ...

00:46:11: hinter eure Entscheidung halten.

00:46:13: Und wenn man einen geholfen hat, ist es ein bisschen bewusst der Abschied zu nehmen.

00:46:16: Ebenso den Moment ganz alleine.

00:46:18: Der Brief schreiben zum Beispiel... Ja und auch zu hören dass ich nicht alleine bin.

00:46:23: Da war es ganz spannend noch.

00:46:25: Meine Hebamme, die dann gekommen sind, halt die Hebammen kommen trotzdem oder muss gleich eine Trückbildung und alles etwas

00:46:30: ähm... Ja klar, das ist ja trotzdem ein schwanger

00:46:32: Geburt.

00:46:33: Genau!

00:46:34: Dann haben sie mir eine andere Frau vermittelt, was sie jetzt abgeleitet hat, wo sehr, sehr eine ähnliche Situation wie wir gerade durchleben müssen.

00:46:43: Sie fragte in der Nähe, ob sie Lust hat zu mir Kontakt aufnehmen.

00:46:47: Und dann haben wir uns kennengelernt und unsere Geschichten erzählt.

00:46:52: Es war irgendwie speziell, dass ich so schön kenne, weil sie weiss genau, wie sich die Verbindung zwischen uns ist.

00:47:05: Es ist wirklich etwas seltenes, das kann man sagen.

00:47:07: Wir mussten erleben, dass es sehr selten ist – zugute Glück!

00:47:12: Und dass ich das jetzt gleich so jemanden gefunden habe, war für mich sehr wertvoll.

00:47:16: Das kann ich mir vorstellen, jemanden, der einfach versteht, was ich durchgemacht habe.

00:47:20: Ich bin eben so in diesem ganzen Umfeld.

00:47:22: Man kann das nachvollziehen und man steht hinter dir, aber gleichzeitig kann man nicht eins zu eins nachfühlen wie es sich dann wirklich anfühlt.

00:47:30: Ja

00:47:31: genau!

00:47:32: Ich bin auch zum Gut auf mich schauen, wie du sagst, als du gefragt hast, körperlich ... Ich hab mit dem Schuhe ein Rechenmaß geholt von dieser Geburt.

00:47:42: An dem Wegmerkten, den Körper hat man nachher ein bisschen die Ritwokutschung gegeben für das, was ich mir jetzt auch tun habe in diesem Sinn.

00:47:49: Ja

00:47:49: eigentlich bist du dann trotzdem im Wochenbett gewesen.

00:47:52: also du hast einfach eine Geburt durchlebt und da ist egal was mit deinem Kind passiert, dass dein Körper diesen Prozess trotzdem

00:48:01: macht.

00:48:01: Genau!

00:48:02: Es ist wie nach einer Geburt, du hast auch Milichis aus und alles, es kommt wie alles genau gleich.

00:48:07: Wer schon ist, es ist eben in diesem Sinne Nicht so eine Beläschung für den Körper und das Becken, weil das Kind noch klein war.

00:48:15: Aber das Aushalt eben nachher wäre und alles ist schon gleich.

00:48:18: Und ich habe dann gemerkt, dass der Körper in diesen Wochenlangen ... Du musst!

00:48:21: Jetzt mache ich gar nichts mehr.

00:48:23: Jetzt lese ich anehen.

00:48:24: Ich hatte wirklich starke Körperschwerden im Wochenende, wo ich dann auch gemerkt habe, jetzt muss ich einfach ruhig sein.

00:48:32: Jetzt liess ich einmal anehe die ganze Woche.

00:48:34: Mein Mann konnte zum Glück auf ein bisschen schauen.

00:48:37: Und dann habe ich wirklich meinen Mösen zurückgenommen.

00:48:39: Vielleicht war

00:48:42: es auch wichtig, dass in dem Kopf diese Signale gegeben hat, dass du gar nicht anders hättest können?

00:48:47: Jetzt bleibst du da!

00:48:48: Das verweigst dich nicht mehr.

00:48:52: Aber auch weil du so viel in deinem Weg schiebst, kommt alles zurück.

00:48:56: Ja und dann ist halt alles zurückgekommen... aber ich hätte das Glück gehabt, dass wir die Zeit nehmen

00:49:01: können.

00:49:02: Ich hoffe es ist schwer, dass die... Egal ob seitens Arbeitgeber oder eben etwas, das ihr glaubt.

00:49:08: Die Zeit braucht's, weil später kommt die Zeit zurück.

00:49:13: Ich finde das noch relativ extrem.

00:49:15: Ab der vierzehnzehnte Woche hast du acht Wochen Beschäftigungsverbot.

00:49:19: Und eigentlich

00:49:20: könntest du an einem Motorschutz in diesen vierzehnten Wochen

00:49:23: beantragen

00:49:25: und vor der viertzwanzigste Woche hast Du nirgend.

00:49:29: Du hast gerne nirgend?

00:49:31: Ja!

00:49:32: Wie würdest du dann wieder arbeiten?

00:49:33: Nein, das geht nicht.

00:49:34: Dann

00:49:34: musst du dich angeschriebener auf dem Arzt.

00:49:36: Ich finde einfach auch nichts in Ordnung.

00:49:40: Bei dir ist es aber die sechste Zwanzigstunde.

00:49:42: Genau, ob sie zwanzig ist oder die achtzehnte.

00:49:45: Das macht ihr denn keine

00:49:46: Rolle.

00:49:47: Es ist für einen extrem schlimmen Moment.

00:49:50: Ja und du brauchst eben einerseits körperliche Erholung, aber auch psychische Frauen.

00:49:54: Also es sind ja beide Seiten, wo du musst verarbeiten.

00:49:59: Und du hast den Fall aber... Mutter schutzt dann noch genug?

00:50:01: Also

00:50:01: ich habe die acht Wochen genommen.

00:50:03: Und nach den acht Wochen war es für mich gut, um wieder arbeiten zu können und eine Struktur wieder zu haben.

00:50:08: Wieder ins Team zu gehen.

00:50:10: Für mich passt das.

00:50:11: Wie auch Transparenz macht es nicht mehr so gut.

00:50:15: Es gibt

00:50:15: einfach Tage, in denen man nicht so gut geht im Moment.

00:50:18: Das kommt mit viel Frage an.

00:50:20: Man muss sich damit auseinandersetzen oder so.

00:50:24: Zum Geschicht noch mal erzählen.

00:50:27: Jedes Mal etwas schwerer,

00:50:28: oder?

00:50:28: Ja klar!

00:50:29: und es auch Fragen kommen, wie viele Kinder du hast oder einfach anders sind als vorher.

00:50:36: Wie nicht genau weiss man Antworten?

00:50:39: Und sehr kontextabhängig sind, was eine Antwort ist.

00:50:42: Wer stellt dir die Frage und würdest jetzt so ein Fass auf tun?

00:50:45: Würdest

00:50:45: du das wirklich erzählen oder sagst du dann einfach zwei Unterrichter weiter?

00:50:49: So viel habe ich

00:50:50: mir gefragt, wie geht's zusammen!

00:50:51: Dann haben wir einfach gesagt gut, dass es sowohl nicht gut ging, weil ich nicht wollte diese ganze Geschichte ... Ich finde eben wenn Über diesen erzählen würde ich schon das ganze erzählen, weil sonst ist es nicht ganz greifbar.

00:51:04: Was bedeutet da?

00:51:05: Gerade das Thema Sportabbruch gehört man nicht.

00:51:09: Ich wüsste

00:51:10: z.B.,

00:51:10: wie es auch nicht gibt im Vorhinein, dass überhaupt eine Option sein kann und dann ...

00:51:18: Ja, also wenn man so geht, dann fragt man mal schnell Man muss sich schon Gedanken machen, ob man das gegenüber der ganzen Geschichte hören möchte.

00:51:28: Oder würde ich dir die ganze Geschichte noch einmal erzählen?

00:51:33: Ich würde es gegenüber auch nicht überfordern in

00:51:35: diesem Sinn.

00:51:36: Aber gerade im Kinderwunsch ist es vielleicht nicht das Erste zu erzählern oder so die ganz Bandbreite.

00:51:43: Es ist wirklich etwas, was selten vorkommt und dann muss jemand Angst haben, dass da bei ihm passiert.

00:51:51: Es kann immer etwas sein, aber

00:51:53: es

00:51:53: geht vom Positiven aus.

00:51:55: Das ist auch gut so.

00:51:58: Ja... Jetzt sind so viele Sachen, die ich erlebt habe, vielleicht noch langsam zum Abschluss.

00:52:09: Wie geht's euch heute?

00:52:11: Ganz ernsthaft gefragt!

00:52:14: Der Prozess ist immer noch dran.

00:52:15: Ich bemerke es ein bisschen.

00:52:16: Es gibt gute Detecte dabei.

00:52:19: Es gibt schon jeden Tag, in dem es mir wieder zurückwirft.

00:52:23: Oder wenn ich irgendetwas sehe oder höre und jemanden etwas fragt, dann erinnert man mich wieder zurück.

00:52:29: Und das ist total okay.

00:52:31: Ich muss damit mit meinem Leben integrieren dürfen, dass der wirklich ein Teil davon ist.

00:52:40: Und ich möchte auch, dass ich mit einem Umgang kommunikativ sagen kann, heute geht's mir nicht so gut?

00:52:46: Das darf ich wirklich sagen.

00:52:48: Die meisten im Umfeld wissen, dass es mir nicht gut geht.

00:52:52: Ich finde das auch ganz wichtig, dass wir dann einfach sagen dürfen, heute ist nicht so mein Tag, aber nicht weiter begründen, sondern es wird akzeptiert und ich glaube, das ist mega-wichtig!

00:53:01: Und eben halt weiterhin Therapie gehen und halt auch eben traurig dürfen immer

00:53:08: noch

00:53:08: das Grabsuchen für mich jetzt ein bisschen als Ritual.

00:53:11: Ja.

00:53:12: Und einfach auch gleich wieder ... Im Moment, in dem ich merke, dass es Zeit für mich ist, die auch einfordern.

00:53:18: Beim Schaffen sind sie sehr cool.

00:53:20: Ich sage das einfach bitte, wenn's nicht geht.

00:53:24: Es ist nach acht Wochen wieder alles gut oder erwartet niemand?

00:53:28: Nein!

00:53:29: Es wäre noch vierzehn Wochen nicht alle.

00:53:31: Es war so.

00:53:33: Es geht.

00:53:33: Das wird lange lang gehen.

00:53:37: Schön, dass die Unterstützung aus dem Umfeld aber auch von der Arbeit geben wird.

00:53:42: Wir sind auf dem ganzen Prozess Simonie nicht unterstützt worden.

00:53:48: Das ist das, was uns so geholfen hat.

00:53:53: Können Sie euch vorstellen?

00:53:55: der Kinderwunsch gleich noch mal in Angriff zu nehmen?

00:53:58: Oder sagen sie, dass es für euch abgeschlossen ist.

00:54:01: Moll,

00:54:02: das haben wir ja schon so besprochen, dass man dahin da durch den Kinderwund auch hat und es ist natürlich auch so, dass ein bisschen eine andere Ausgangslage ist weil wir haben dann natürlich unsere Homo-Sommer noch untersuchen lassen.

00:54:15: Weil einfach nicht ganz klar warst du vielleicht vielleicht von uns irgendwie eher blick etwas kann ja gleich sein.

00:54:21: Ist ja unauffällig sein und Sie sehen eben jetzt gleich bei einem bis zwei Prozent Wiederholungsrisiko besteht.

00:54:28: Es ist nicht null, aber es ist immer ein Risiko, dass etwas ist.

00:54:32: Aber jetzt ist das genau der gleiche Fall wieder eintritt mit einem bis zweit Prozent.

00:54:37: Aber das halten Sie eigentlich nicht davon ab

00:54:40: oder?

00:54:40: Nein, wir gehen von Positiven aus.

00:54:43: Ich finde, wenn es da nützlich ist, dass dann noch einmal passiert ... Das geht jetzt einfach nicht.

00:54:50: Meinst

00:54:50: du, das ist sehr unwahrscheinlich und natürlich von Herzen mag man es euch mehr wie nur gehen, dass in einem zweiten Fall oder im nächsten Fall auch positive Füße

00:55:01: kommt?

00:55:02: Es gibt einen Test, den wir machen können.

00:55:05: Da sind wir uns nicht ganz sicher, was wir dann machen wollen.

00:55:07: Ich glaube, da kommt noch ein wenig auf der Individualfalt Ruffa in diesem Sinn.

00:55:12: Es ist bei einer Plazenta-Punktion.

00:55:15: ist auch die Falsch negativ raten höher.

00:55:19: Das zeigt, dass es etwas ist und das wäre dann gerne nicht.

00:55:23: Es kann häufiger sein und jemandem würde das machen.

00:55:27: Das muss man sich noch genau überlegen.

00:55:30: Das ist eine Frage, was ich mitgebracht habe.

00:55:33: Sind Sie froh, dass er diese Tests gemacht hat?

00:55:37: Oder sagen sie nach dem Nachhinein, wäre es besser gewesen, wenn er nichts gewusst hätte?

00:55:43: Es wäre auffällig geworden mit dem Kopf ... Früher und später ist es halt relativ sportlich, dass ich das früher auffällig werde.

00:55:52: Ich bin schon froh, dass sie eine schwierige Frage haben.

00:55:56: Aber ich habe dann auch diese Funktion gemacht zu einem positiven Ergebnis.

00:56:00: Ja klar!

00:56:01: Wir wussten ja nicht, dass es so rauskommt... Ja, ich glaube schon.

00:56:06: Ich würde es wieder gleich machen.

00:56:08: Das finde ich auch noch wertvoll, dass man sich den ganzen Weg gegenwärtigt und sagt, wenn die in jedem Moment so entscheidet wie es richtig war oder wie sie das richtig angefühlt hat?

00:56:18: Wenn wir jetzt einen Ultraschall haben beim nächsten Kind und es wäre unauffällig, dann würde ich wahrscheinlich nichts machen.

00:56:28: Weil dann wie der Fall, also dann die Chance als etwas

00:56:30: mehr ... Dann

00:56:32: würde ich darauf vertrauen, dass es gut ist.

00:56:35: Es kann ja immer etwas sein, aber das würde mir auffallen, wenn es genau das Gleiche wäre in diesem Sinn.

00:56:42: Also was für eine Geschichte?

00:56:43: Ich war wirklich oft auch hier noch heute zwischen deinen Dialyns zu lassen.

00:56:51: Mit welcher Kraft du das jetzt auch erzählt hast, finde ich mega wertvoll.

00:56:54: Danke vielmals!

00:56:55: Dass du auch die Initiative hattest, um das zu erzählen... Ich glaube, es hilft ganz vielen Eltern und gibt Kraft.

00:57:03: Das wäre ja so ein bisschen ... Mein Wunsch, ich hoffe, geht in Erfüllung, dass jemand mit ihm helfen kann.

00:57:09: Und ich denke vielmals für meine Worte und auch, dass sie hier sein dürfen.

00:57:12: Dass sie die Plattformen nutzen können – das ist nicht selbstverständlich.

00:57:16: Danke vielmals!

00:57:17: Danke bist du da gewesen.

00:57:18: Vielen Dank für deine Offenheit, dass du das so verzerrt hast.

00:57:23: Und dann wünsche ich euch... Und von Herzen alles Gute auf eurem weiteren Weg und eurer Familie.

00:57:29: Alles Gute!

00:57:31: Ja, danke vielmals.

00:57:32: Die natürlich auch.

00:57:35: Danke vielmals, dass ihr zugelost habt.

00:57:37: Wenn ihr Ideen habt, wenn ihr Ahrige habt oder kritische Bemerkungen habt, meldet euch gerne unter kontrastetatost.ch.

00:57:45: Der Podcast Contrast wird ermöglicht von der Ostschützer Fachhochschule, unterstützt von RedLine, produziert von Fokus Format.

Über diesen Podcast

Der Podcast «Kontrast» von der OST – Ostschweizer Fachhochschule (ehemals Podcast «Kulturzyklus»). Stefan Ribler führt spannende Gespräche rund um die Themenfelder Behinderung und Inklusion. Im Zentrum stehen dabei Menschen mit Behinderungen, ihre Leidenschaften & Herausforderungen.
Zum Moderations-Team gehören zudem auch Lotte Verhagen, Master-Studentin an der OST, Kindergärtnerin Renate Ribler sowie Rudi Maier, Dozent für Soziale Arbeit.
Jeweils am letzten Donnerstag des Monats erwartet euch eine neue, anregende Episode.

Weitere Informationen unter https://ost.ch/kontrast
von und mit OST – Ostschweizer Fachhochschule

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